Angriffe gegen den Iran – Wie wirksam waren die Schläge?

Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel zielte im laufenden Krieg durch integrierte Geheimdienstinformationen, Luftüberlegenheit und Präzisionsschläge auf die unterirdischen Raketenstellungen des Iran ab. Doch: Waren diese Angriffe wirksam?

Angriffe EMP-Programm - Iranische Raketen: Iranische Geistliche beobachten den Start einer ballistischen Langstreckenrakete vom Typ Shahab-3.
Iranische Geistliche beobachten den Start einer ballistischen Langstreckenrakete vom Typ Shahab-3.
Foto: Wikimedia / Fars Media Corporation

Die „Raketenstädte“ des Iran – befestigte unterirdische Anlagen im Zagros-Gebirge mit versteckten Eingängen für die Lagerung und den Abschuss – werden von israelischen und US-amerikanischen Streitkräften mithilfe von Echtzeit-Geheimdienstinformationen aus Satelliten, Drohnen und menschlichen Quellen überwacht.

In gemeinsamen Operationen werfen Wellen von US-B-2-Bombern und israelischen F-35-Kampfflugzeugen Bunkerbrecher ab, wie beispielsweise 30.000-Pfund-Waffen namens Massive Ordnance Penetrators, um Raketen im Inneren einzuschließen, die Belüftung zu zerstören oder Eingänge zu verschließen.

Die Angriffe gegen Raketenstädte

Kampfflugzeuge und Drohnen kreisen über den Standorten und greifen Abschussrampen an, sobald diese aus den Tunneln auftauchen, um Vergeltungsfeuer zu verhindern.

Die Zusammenarbeit baut auf früheren Erfolgen wie der Operation Rising Lion (Juni 2025) auf, bei der US-Bunkerbrecher nuklearbezogene unterirdische Standorte in Natanz und Fordow trafen und damit den Grundstein für eine auf Raketen ausgerichtete Eskalation legten.

Laut IDF-Sprechern wurden in vier Tagen fast 4.000 Bomben abgeworfen, die auf über 300 Abschussrampen abzielten, wobei die US-Kooperation trotz der iranischen Luftabwehr ein tiefes Eindringen ermöglichte. Dazu gehören methodische Suchaktionen nach versteckten Höhlen, bei denen israelische Präzision mit amerikanischer schwerer Bewaffnung kombiniert wird.

Die Angriffe haben wichtige ballistische Anlagen neutralisiert, obwohl der Iran über verstreute Bestände verfügt; Experten stellen fest, dass unterirdische Strategien nach hinten losgehen, da Ausgänge zu Todeszonen werden. Über 1.600 Einsätze haben Produktions-, Lager- und Regimestandorte getroffen und damit die Feuerkraft des Iran auf Israel und seine Verbündeten verringert.

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