Moderne Luftverteidigung beginnt mit einer grundlegenden Frage: Wo ist Norden? Nur wenn ein Radar seine Position und Ausrichtung exakt kennt, kann es Flugobjekte wie etwa Drohnen zuverlässig erkennen, verfolgen und Bedrohungen korrekt einordnen. Doch was passiert, wenn GPS-Signale gestört, manipuliert oder nicht verfügbar sind? Genau an dieser Herausforderung arbeitet das Deep-Tech-Unternehmen Arda Atomics. Im Rahmen der Challenge „Quantum-Driven Intelligence“ der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) entwickelt das Tochterunternehmen von TRUMPF ein neuartiges Quantengyroskop, das Verteidigungs- und Sensorsystemen eine präzise Orientierung ohne Satellitensignale ermöglichen soll. „Die Fähigkeit, sich unabhängig von externen Navigationssignalen orientieren zu können, wird für moderne Verteidigungs- und Sicherheitssysteme zunehmend wichtiger. Unser Ziel ist es, Quantentechnologie aus dem Labor in reale Anwendungen zu überführen und damit die Resilienz von Radar- und Verteidigungssystemen zu stärken“, sagt Jan Thiele, Geschäftsführer von Arda Atomics.