Einige Länder in Europa führen derzeit erste Gespräche mit Israel über einen möglichen Kauf des Raketenabwehrsystems Arrow.
Im Krieg gegen den Iran erzielten die IDF eine Abfangquote von 86 Prozent bei iranischen ballistischen Raketen. Die iranischen ballistischen Raketen mit Streukopf-Sprengköpfen stellen eine neue Herausforderung dar, und derzeit werden Lösungen geprüft.
Deutschland ist das einzige europäische Land, das das Arrow 3-System gekauft hat.
Medienberichten zufolge erklärte der Kommandeur der deutschen Luftverteidigung, Oberst Dennis Krüger, dass Deutschlands Entscheidung „den Weg ebnet“ für andere europäische Käufer, wobei er auf gemeinsame Bedrohungen durch Russland, den Iran, Nordkorea und China verwies. Israelische Beamte berichten von laufenden Verhandlungen mit mehreren europäischen Staaten und rechnen mit Vertragsabschlüssen in den Jahren 2026–2027.
Arrow: „Enorme“ Nachfrage in Europa
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es abgesehen von Deutschland keine festen Verträge. Die Nachfrage soll jedoch „enorm“ sein, angetrieben durch gemeinsame Bedrohungen durch den Iran, Russland und andere Länder sowie durch den erfolgreichen Einsatz in Deutschland.
Polen und Rumänien wurden in früheren Gesprächen als potenzielle Optionen genannt, wobei Rumänien die Integration Deutschlands als Teil der östlichen Verteidigung der NATO genau beobachtet; ältere Berichte aus dem Jahr 2022 führten mindestens vier Länder auf, die in der Warteschlange stehen, darunter auch diese. Auch die baltischen Staaten, vor allem Estland, Lettland und Litauen, beobachten die Entwicklungen im Rahmen der European Sky Shield Initiative, an der mehr als 14 NATO-Länder wie die Tschechische Republik, Ungarn, die Slowakei, Slowenien und andere beteiligt sind.
Israelische Regierungsvertreter zögerten, sich zu weiteren potenziellen Geschäften mit Arrow in Europa zu äußern.
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