Israel teilt seine Erfahrungen im Bereich des Drohnenschutzes mit den USA und den NATO-Mitgliedern. Die Botschaft lautet: Derzeit gibt es kein System, das in realen Kampfsituationen einen hohen Schutz vor dieser wachsenden Bedrohung bieten kann.
In diesem Monat hat die israelische Luftwaffe (IAF) auch ihre Apache-Hubschrauber eingesetzt, um bewaffnete Drohnen zu verfolgen, die von der Hisbollah aus dem Libanon gestartet wurden, und sie mit ihren Maschinenkanonen abgeschossen.
Seit Ausbruch des Krieges am 28. Februar und dem Beitritt der Hisbollah im Libanon zur Seite des Iran wurde das Problem sehr deutlich: Keine verfügbare Technologie kann eine Drohnenabwehroperation durchführen wie andere Luftabwehrsysteme, vor allem jene, die gegen ballistische Raketen eingesetzt werden.
Israelische Rüstungsunternehmen, darunter Elbit Systems, Rafael und IAI, haben ihre Lösungen zur Drohnenabwehr aktiv weiterentwickelt und in europäische Länder sowie NATO-Staaten exportiert. Systeme wie Elbits ReDrone integrieren Radar, Signalaufklärung, elektronische Kriegsführung, optische Sensoren und Drohnenidentifizierung für einen umfassenden Schutz von Militärstützpunkten und sensiblen Anlagen. Die israelische Technologie soll feindliche UAVs orten, identifizieren und neutralisieren – und dabei sogar zwischen befreundeten und feindlichen Drohnen unterscheiden.
Europäische Streitkräfte setzen zunehmend kampferprobte israelische Anti-Drohnen- und Drohnenerkennungssysteme ein. So haben beispielsweise die Niederlande und andere NATO-Mitglieder mehrschichtige Anti-UAV-Lösungen aus Israel zum Schutz von Luftwaffenstützpunkten und kritischer Infrastruktur beschafft. Im September 2025 besuchte eine Delegation des Europäischen Parlaments Israel, um Strategien zur Drohnenabwehr und Resilienz zu studieren. Europäische Betreiber lernen von Israels Einsatzdoktrinen, mehrschichtigen Verteidigungsansätzen und schnellen Technologiezyklen, die durch reale Kampferfahrungen verfeinert wurden.
Eine israelische Quelle teilte Defence Network mit, dass all diese israelischen C-UAS-Systeme unter bestimmten Bedingungen effizient sind. „Die israelischen Erfahrungen, vor allem mit den aus dem Libanon gestarteten bewaffneten Drohnen, zeigen, dass die Systeme in vielen Situationen versagen, insbesondere wenn die Drohne die Topografie nutzt, um unentdeckt zu fliegen. Ein weiteres Problem ist die Identifizierung des erkannten Objekts, bei dem es sich um eine von befreundeten Streitkräften betriebene Luftplattform handeln kann.“
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