Großes Interesse am AARTOS HAWK T1 auf der MSPO 2026

Die Aaronia AG zieht nach der MSPO 2026 eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand der AARTOS HAWK T1, den das Unternehmen als luftgestützte Payload und in stationärer Ausführung präsentierte. Die Fachgespräche konzentrierten sich auf Einsatzmöglichkeiten und die Einbindung in bestehende AARTOS-Systeme.

Multikopter-Drohne mit Sensorik über dem Messestand der Aaronia AG auf einer Fachmesse für Sicherheitstechnik
Mittelpunkt des Aaronia Messeauftritts in Kielce: Der AARTOS Hawk T1 in der Payload-Variante.
Foto: Aaronia

Die Verteidigungsmesse in Kielce fand vom 8. bis 11. September statt und versammelte nach Angaben des Veranstalters 1.209 Unternehmen aus 43 Ländern.

AARTOS HAWK T1: Passive Funkortung aus der Luft und am Boden

Der auf der Eurosatory 2026 vorgestellte HAWK T1 ergänzt als Payload auf geeigneten Flugplattformen die bodengebundene Erfassung um zusätzliche Empfangspositionen aus der Luft. Das kann insbesondere bei geländebedingten Abschattungen Vorteile bieten – ein Punkt, der in Kielce immer wieder zur Sprache kam: Gerade dort, wo Sichtlinien am Boden fehlen, liefert der HAWK T1 die zusätzliche Perspektive für ein vollständiges Lagebild. Die stationäre Ausführung dient der kontinuierlichen Überwachung vom Boden aus.

Der HAWK T1 lokalisiert Funkquellen mittels Blind-TDoA. Das Verfahren wertet die unterschiedlichen Ankunftszeiten eines Signals an mehreren Sensorstandorten aus. Dabei können auch Quellen unbekannter oder verschlüsselter Funksignale geortet werden, ohne deren Kommunikationsinhalte zu entschlüsseln. So ergänzt das System die Drohnendetektion um die Ortung relevanter Funksender.

Integration und Rückmeldungen aus der Praxis

Über die gemeinsame Software RTSA-Suite PRO lässt sich der HAWK T1 in bestehende AARTOS-Architekturen einbinden. In Kielce erläuterte Aaronia insbesondere das Zusammenspiel mit dem AARTOS X9. Die Payload wird vorkonfiguriert im robusten Transportkoffer bereitgestellt und lässt sich dadurch ohne aufwändige Vor-Ort-Installation flexibel und kurzfristig dort einsetzen, wo sie gerade gebraucht wird. Gerade im militärischen Kontext, wo sich Bedrohungsschwerpunkte kurzfristig verlagern können, ist das ein Faktor, den eine fest installierte Lösung allein nicht bietet.

„Besonders wertvoll waren für uns die Rückmeldungen von Anwendern, die den HAWK T1 bereits erproben. Ihre Erfahrungen und konkreten Hinweise fließen direkt in die Weiterentwicklung ein“, sagt Stephan Kraschansky, Chief Defense & Government Solutions Officer der Aaronia AG. „Die Gespräche in Kielce bestätigen den Bedarf an flexibel einsetzbarer Funkortung.“

Aaronia bedankt sich bei allen Besuchern für den fachlichen Austausch. Am 23. und 24. September 2026 ist das Unternehmen auf der Counter UAS Homeland Security Europe in London vertreten.

 

Quelle: Aaronia

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