Der israelische Geheimdienst drang in beispiellosem Ausmaß in den Iran ein. Dies ermöglichte gezielte Angriffe auf geheime Standorte und die Eliminierung von Regierungsbeamten. Ein solcher Angriff am 3. März 2026 richtete sich gegen eine iranische Expertenversammlung in Qom, die sich versammelt hatte, um die Stimmen auszuzählen und einen Nachfolger für den verstorbenen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zu wählen, der zuvor bei israelischen Angriffen getötet worden war.
Israelische Beamte erklärten, das Ziel sei es gewesen, den Führungswechsel zu stören, indem man den Rat traf, der für die Ernennung des nächsten Obersten Führers zuständig ist.
Der Angriff traf das Gebäude der Expertenversammlung am 3. März 2026, als die Mitglieder die Stimmen eines 88-köpfigen Gremiums auswerteten, obwohl Berichten zufolge weniger Mitglieder anwesend waren.
Die Berichte über die Opferzahlen variieren, wobei einige unbestätigte Angaben von mehreren getöteten hochrangigen Mullahs sprechen, aber die genauen Zahlen bleiben unklar, da die iranischen Staatsmedien widersprüchliche Angaben machen und eine aktive Nutzung des Standorts leugnen.
Dies geschah inmitten des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und dem Iran nach dem Tod von Khamenei am 1. März 2026.
Israel hackte Verkehrskameras in Teheran
Laut einem Bericht auf der Website NDTV World waren fast alle Verkehrskameras in Teheran seit Jahren gehackt worden. Und als die hochrangigen iranischen Beamten in der Nähe der Pasteur-Straße in Teheran zur Arbeit kamen – wo Ayatollah Ali Khamenei am Samstag bei einem US-amerikanisch-israelischen Luftangriff getötet wurde –, beobachteten die Israelis sie laut einem Bericht der Financial Times.
Eine Kamera hatte einen Winkel, der sich als besonders vorteilhaft erwies, so die britische Tageszeitung, und Israel einen Einblick in die Abläufe eines monotonen Teils des streng bewachten Geländes verschaffte.
„Ausgefeilte Algorithmen ergänzten die Dossiers über die Mitglieder dieser Sicherheitskräfte um Details wie ihre Adressen, Dienstzeiten, Wege zur Arbeit und vor allem, wen sie normalerweise beschützen und transportieren sollten – und schufen so das, was Geheimdienstmitarbeiter als „Lebensmuster” bezeichnen“, heißt es in dem Bericht.
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