Die jüngsten US-amerikanisch-israelischen Angriffe richteten sich gegen die unterirdischen „Missile Cities“ des Iran. Hierbei handelt es sich um befestigte Tunnelnetze, in denen ballistische Raketen und Produktionsanlagen untergebracht sind. Diese vom IRGC errichteten Anlagen sollen Bestände wie Shahab-3- und Emad-Raketen vor Luftangriffen schützen.
Israelische Quellen teilten gegenüber Defence Network mit, dass durch den Einsatz schwerer Bomben einige dieser unterirdischen Anlagen deaktiviert wurden, da ihre Eingänge zerstört wurden.
Gemeinsamer Angriff auf unterirdische „Missile Cities“
Eine gemeinsame US-amerikanisch-israelische Einsatztruppe griff am 28. Februar 2026 eine unterirdische Raketenanlage in Haji Abad in der Provinz Hormozgan an, wodurch Krater entstanden und Fahrzeuge an einem Standort mit gehärteten Abschusspositionen zerstört wurden. Im Zuge der Angriffe wurden auch eine Raketenbasis nördlich von Kermanshah, die Imam-Sajjad-Basis südwestlich von Teheran und Standorte im Militärkomplex Parchin beschädigt.
Die Angriffe der USA und Israels konzentrieren sich darauf, das ballistische Raketenprogramm des Iran zu schwächen, bevor dessen Abfangraketen zur Neige gehen, wobei Penetrator-Bomben gegen gehärtete unterirdische Ziele eingesetzt werden. Satellitenbilder bestätigen Schäden an Abschuss- und Produktionsstätten seit dem 28. Februar.
„Missile Cities“ sind Tunnelssysteme
Das Iran unterhält ein ausgedehntes System unterirdischer Raketenbasen mit dem Codenamen „Missile Cities“, um sein Arsenal an ballistischen Raketen und Marschflugkörpern vor Luftangriffen zu schützen.
Die IRGC Aerospace Force betreibt diese Anlagen, die über riesige Tunnelnetze verfügen, die Hunderte von Metern tief in die Berge gegraben wurden. In diesen Tunneln sind Tausende von Raketen untergebracht, darunter die Sejjil, Haj Qasem, Kheibar Shekan, Ghadr-H, Emad und andere, die nicht auf mobilen Abschussrampen stationiert sind.
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