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Alta Ares erhält sechs Lose im NATO-Rahmenvertrag zur Drohnenabwehr

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Die NATO Communications and Information Agency (NCIA) hat Alta Ares als eines von fünf Unternehmen für ihren Rahmenvertrag zur Drohnenabwehr ausgewählt. Alta Ares erhielt sechs der insgesamt 16 vergebenen Lose – mehr als jedes andere Unternehmen. Zu den weiteren ausgewählten Anbietern zählen etablierte Rüstungsunternehmen aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Die Bündnisstaaten können die Systeme von Alta Ares künftig direkt über den NATO-Katalog bestellen, ohne dafür ein neues Ausschreibungsverfahren durchführen zu müssen.

Unbemanntes Flugsystem Alta Ares auf einer Transport- und Startbox in offenem Gelände vor einem Waldrand
Die kampferprobten Hard-Kill-Systeme von Alta Ares werden in den NATO-Katalog zur Drohnenabwehr aufgenommen.
Foto: Alta Ares

Die sechs Lose umfassen die Bereichsverteidigung und den Grenzschutz. Das Unternehmen ist der einzige Anbieter, der für die Bereichsverteidigung in allen drei Mobilitätsstufen ausgewählt wurde: stationär, verlegbar und mobil im Einsatz. Die NCIA bewertete die Angebote anhand der technischen Leistungsfähigkeit und der Kosten. Das Unternehmen stützte sein Angebot dabei auf seine operativen Erfahrungen.

Alta Ares entwickelt integrierte, KI-gestützte Luftverteidigungssysteme. Die Plattform des Unternehmens vereint Software, Sensoren, Führungs- und Kontrollsysteme (Command and Control) sowie Abfangsysteme, um Bedrohungen aus der Luft zu erkennen, zu identifizieren, zu verfolgen und zu bekämpfen. Die KI-basierte Software wird mit Gefechtsfelddaten aus der Ukraine und Erkenntnissen aus Einsätzen in der Golfregion gespeist. Das Drohnenabwehrsystem wurde speziell für die Bekämpfung von Langstrecken-Angriffsdrohnen des Shahed-Typs sowie von Loitering Munition (umgangssprachlich auch Kamikaze-Drohnen genannt) entwickelt. Die Systeme sind konsequent auf die tatsächlichen Bedrohungen ausgelegt – und nicht lediglich darauf getestet.

Alta Ares baut Produktionskapazitäten aus

„Ein Drohnenabwehrsystem muss die gesamte Wirkungskette abdecken – von der Erkennung einer Bedrohung bis zu ihrer Abfangung. Alta Ares haben wir genau auf dieser Anforderung aufgebaut, wobei unsere Software auf Gefechtsfelddaten aus der Ukraine basiert. Wir setzen uns dafür ein, erschwingliche Luftverteidigungsfähigkeiten der nächsten Generation in dem Umfang bereitzustellen, den die NATO-Bündnispartner benötigen“, erklärt Hadrien Canter, CEO und Mitgründer von Alta Ares.

Das Unternehmen baut gemeinsam mit seinen Industriepartnern die Produktionskapazitäten aus und hat spezielle Teams für die Umsetzung des Rahmenvertrags eingerichtet. Bei größeren Aufträgen plant das Unternehmen, Produktionskapazitäten im jeweiligen Kundenland aufzubauen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen daran, seine europäische Lieferkette zu konsolidieren und weiter auszubauen.

 

Quelle: Alta Ares

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