Bereits seit 2024 ist das System auch bei der niederländischen Bereitschaftspolizei erfolgreich im Einsatz, so der Hersteller. Mit dem System kombiniert Gore mehrerer seiner Technologien und bietet so einen besseren und übergreifenden Schutz, gerade für Demonstrationen. Neben strömendem Regen, Wind und Kälte können plötzlich explodierende Feuerwerkskörper, Molotow-Cocktails, Bengalos oder Stichflammen eine erhebliche Gefahr darstellen.
Das Flexible Layering System von GORE-TEX Professional Fabrics bietet mit einem breiten Portfolio an flammenhemmenden Laminaten eine bewährte Lösung – ohne Kompromisse bei Schutz, Leistung und Komfort. Das modulare Bekleidungskonzept unterstützt Einsatzkräfte optimal bei wechselnden Wetterbedingungen und ist bereits in mehreren europäischen Ländern im Einsatz.
Der Grundgedanke des Flexible Layering Systems stammt aus dem Militärbereich: ein System aus verschiedenen Bekleidungslagen, die sich flexibel und modular den jeweiligen Einsatzbedingungen anpassen lassen. Denn auch bei der Polizei ist kein Tag wie der andere. Gleichzeitig darf die zusätzliche Schutzausrüstung bei Einsätzen nicht die Bewegungsfreiheit der Einsatzkräfte einschränken.
Das Gore Bekleidungssystem besteht aus drei hochfunktionalen Lagen. Jede Lage setzt sich aus unterschiedlichen Laminaten zusammen, die jeweils mit der innovativen PYRAD Technologie für Flammschutz ausgestattet sind. Diese basiert auf einem physikalischen Effekt: Kleine, reaktive Graphitteilchen, die ins Gewebe eingebaut sind, dehnen sich bei plötzlicher Hitze oder Flammen schnell aus und bilden eine stabile Kohlenstoffschicht.
Das reduziert den Hitzefluss stark und stoppt die Flammausbreitung. So bleibt das Gewebe unbeschädigt, es brennt nicht nach und es tropft nicht. Dieses wird kombiniert mit der GORE-TEX Technologie für Nässeschutz oder WINDSTOPPER Technologie by GORE-TEX Labs für absoluten Schutz vor Wind sowie dem GORE-TEX FR (flammhemmend) Stretch für maximale Bewegungsfreiheit.
Soldaten sehen sich immer komplexeren Bedrohungslagen konfrontiert, Konflikte drohen in verschiedenen Klimazonen mit einem breiten Spektrum von Einsatzbedingungen und -situationen. Gore liefert bewährte Bekleidungstechnologien für Einsatzkräfte von Militär und Marine in einem modularen System – maßgeschneiderte Materialien für Klima- und Temperaturbereiche von -50 °C bis +50 °C, von Skin-to-Shell und Kopf-bis-Fuß, die funktionell aufeinander abgestimmt und miteinander kombinierbar sind.
Sie gewährleisten optimalen „Fitness for Use“, sei es als Mid-Layer, Außenschicht oder hoch isolierende Schicht: GORE-TEX Membrane für dauerhaft wasserdichten, winddichten und atmungsaktiven Schutz, WINDSTOPPER by GORE-TEX LABS Technologie für absolute Winddichtigkeit und Isolationsschutz, GORE-TEX Stretch Produkttechnologie für optimale Bewegungsfreiheit sowie die PYRAD by GORE-TEX LABS Technologie für Hitze-, Flamm- und Stichflammenschutz, die Einsatzkräfte wirksam vor Brandverletzungen auf dem Gefechtsfeld sowie an Bord eines Schiffes schützt.
Mit dem Bekleidungssystem deckt Gore die Bedürfnisse der Soldaten für die Klimaregionen Arktis bis zur Wüste ab, in einem modularen Konzept. Alles dank maßgeschneiderte Materialien für Klima- und Temperaturbereiche von -50 °C bis +50 °C von Skin-to-Shell und Kopf-bis-Fuß. Aktuell wird der modulare Gedanke bei der Nordic Combat Uniform (NCU) in den skandinavischen Ländern umgesetzt.
Und zuletzt das neue EXTRAGUARD Obermaterialtechnologie für Polizeistiefel und militärische Kampfstiefel. Es kombiniert erstmals die Vorteile eines robusten Obermaterials mit denen von leichten, atmungsaktiven Textilien – und hat damit den Weg für die Herstellung einer völlig neuen Klasse von GORE-TEX Kampfstiefeln geebnet: Diese sind robust, dauerhaft wasserdicht, atmungsaktiv und flammhemmend.
Und mehr als das: Sie sind nicht nur leicht – sie bleiben es auch nach langer Zeit in extremer Nässe und trocknen schnell. Erste Modelle von den Gore-Schuhpartnern werden in Kürze im Markt verfügbar sein.
Die Gore-Spezialisten werden am 25. Februar 2025 von 10.30 bis 11.00 Uhr in einem TECHNOLOGY BRIEFING am Messestand 7A 537 das Obermaterial für Einsatzstiefel näher erläutern und über die Erfahrungen in den ersten Tests berichten. Hierbei diskutieren Martin Pfister, Produktspezialist bei GORE, Lukas Meindl, CEO von Meindl, und André Forkert, Journalist und Reservist, über die vielseitigen Einsatzgebiete und die Leistungsfähigkeit der EXTRAGUARD Obermaterialtechnologie.
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