TEKEVER und General Dynamics Mission Systems–Canada haben bei REPMUS 2026 erfolgreich Unterwasserziele geortet. Dabei demonstrierten die Unternehmen einen vernetzten Ansatz zur U-Boot-Abwehr (Anti-Submarine Warfare, ASW), der unbemannte Luftfahrtsysteme mit akustischer Sensorik und Signalverarbeitung verbindet. So erhalten Seestreitkräfte ein umfassenderes Lagebild über und unter Wasser.

Bei Einsätzen vor der portugiesischen Küste kombinierten die Partner das unbemannte Luftfahrtsystem AR5 und die Missionsmanagementplattform ATLAS von TEKEVER mit der akustischen Sensor- und Verarbeitungstechnologie von General Dynamics Mission Systems– Canada.
Gemeinsam demonstrierten sie eine integrierte Funktionskette: Die unbemannten Luftfahrtsysteme setzten Sonarbojen auf See ab, orteten Unterwasserziele, übertrugen die Ergebnisse an ATLAS sowie an das Distributed Acoustic Processing System von General Dynamics Mission Systems–Canada und speisten die Informationen in Echtzeit in das übergeordnete Lagebild ein.
TEKEVER und GDMS-Canada verbessern maritime Lagebilder
Durch die Kombination autonomer Luftfahrtsysteme mit akustischen Sensoren im Wasser und der integrierten Auswertung von Missionsdaten schaffen TEKEVER und General Dynamics Mission Systems–Canada ein umfassenderes maritimes Lagebild – vom Luftraum bis zum Meeresboden.
Die neue Fähigkeit wirkt auf See als Kräftemultiplikator. Sie markiert einen weiteren Schritt hin zu einer vernetzten maritimen Lageerfassung vom Weltraum bis zum Meeresboden und ermöglicht einen besseren Einblick in das Geschehen unter Wasser.
Mit dem neuen Ansatz wird der maritime Raum als ein zusammenhängendes Lagebild statt als eine Reihe getrennter Bereiche erfasst. TEKEVER bringt seine Expertise in autonomen Systemen und der Auswertung von Missionsdaten ein, General Dynamics Mission Systems– Canada seine Technologien zur Unterwassersensorik. Gemeinsam lassen sich so Informationen aus dem Welt- und Luftraum sowie dem Überwasser- und Unterwasserbereich miteinander verknüpfen. Das schafft die Grundlage für schnellere und fundiertere Entscheidungen im Einsatz.
Mit REPMUS 2026 erreichen TEKEVER und General Dynamics einen neuen Meilenstein ihrer Zusammenarbeit. Aufbauend auf früheren REPMUS-Übungen entwickeln sie die Integration unbemannter Plattformen, akustischer Sensorik und von Missionsmanagementsystemen für die U-Boot-Abwehr weiter.
Pedro Petiz, Direktor von TEKEVER in Portugal, sagte: „Die maritime Mission endet nicht an der Wasseroberfläche. Unsere Kunden müssen wissen, was über und unter Wasser geschieht, und dieses Wissen innerhalb einer Mission zusammenführen. TEKEVER verbindet dieses Lagebild vom Weltraum bis zum Meeresboden – mit Systemen, die sich im realen Einsatz bewährt haben und für immer komplexere Herausforderungen ausgelegt sind. Bei REPMUS haben wir gezeigt, dass wir operative Reife mit modernster Technologie verbinden und so die Fähigkeiten der Streitkräfte auf See erweitern können. So entwickeln wir unsere Systeme ständig weiter und sorgen dafür, dass sie den Anforderungen im Einsatz stets einen Schritt voraus sind.“
Tony Morris, Vice-President Air and Naval Systems bei General Dynamics Mission Systems– Canada, sagte: „Bei REPMUS hat unser Team einen wichtigen Fortschritt in der dezentralen U-Boot-Abwehr gezeigt: Wir haben aus einem AR5-System von TEKEVER erfolgreich Sonarbojen abgesetzt, die akustischen Daten ausgewertet und so Unterwasserkontakte geortet und verfolgt. Indem wir autonome Plattformen, Sensoren und Missionssysteme zusammenbringen, ermöglichen wir eine stärker vernetzte U-Boot-Abwehr, die den Einsatzkräften einen besseren Überblick über die Lage im gesamten Operationsraum verschaffen kann.“
Quelle: TEKEVER
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