Tiltan Hardware-in-the-Loop-Simulationssystem ermöglicht Feldtests im Labor

Das israelische Unternehmen Tiltan Software Engineering Ltd., ein Anbieter von Lösungen in den Bereichen Simulation, 3D-Engines und Geodaten, gab kürzlich bekannt, dass das Unternehmen von einem weltweit führenden und nicht näher benannten Rüstungskonzern den Auftrag zur Lieferung eines fortschrittlichen Hardware-in-the-Loop (HWIL)-Simulationssystems erhalten hat. Das System zeichnet sich durch hohe Wiedergabetreue sowie hohe Bildraten aus und unterstützt die Entwicklung eines elektro-optischen Infrarot-Systems (IR) der nächsten Generation.

Techniker wertet Geodaten an einem Bildschirm neben einem kardanisch gelagerten Kamerasystem in einem Vötsch-Technik-Labor aus
Tiltan HWIL Simulationssystem.
Grafik: Tiltan

Die Lösung verlagert die Einsatzumgebung in das Labor und ermöglicht es Kunden, Software, KI und Hardware unter äußerst realistischen Bedingungen zu entwickeln, zu integrieren, zu testen und zu validieren. Dadurch wird der Bedarf an kostspieligen Feldversuchen erheblich reduziert, während gleichzeitig die Entwicklung beschleunigt und das Projektrisiko minimiert wird, so das Unternehmen bei der Bekanntgabe. Vor allem geht es hierbei um die Entwicklung und Validierung elektro-optischer Systeme der nächsten Generation.

Das Projekt nutzt die proprietären Simulationstechnologien von Tiltan und vereint hochpräzise synthetische Umgebungen, Funktionen für digitale Zwillinge sowie fundiertes technisches Know-how in einer einzigen Lösung. Diese einzigartige Kombination ermöglicht es Kunden, komplexe Einsatzszenarien nachzubilden, die im Feld nur schwer oder gar nicht konsistent reproduzierbar sind. Dies erlaubt schnellere, wiederholbare und hochpräzise Tests während des gesamten Entwicklungszyklus, ohne das Labor verlassen zu müssen.

Tiltan: Entwicklung elektro-optischer Fähigkeiten der nächsten Generation

Dieser Auftrag stärkt Tiltans Position als vertrauenswürdiger Partner für führende Organisationen im Verteidigungssektor, die elektro-optische Fähigkeiten der nächsten Generation entwickeln. Zudem spiegelt er die wachsende Nachfrage nach fortschrittlichen Simulationstechnologien wider, die die Entwicklung beschleunigen, die technische Effizienz steigern und die Einsatzbereitschaft der Systeme verbessern.

„Angesichts der zunehmenden Komplexität von Verteidigungssystemen benötigen Organisationen Technologien, die eine schnellere Entwicklung ermöglichen, ohne dabei Kompromisse bei der Genauigkeit einzugehen“, sagte Ehud Shafir, CEO von Tiltan Software Engineering Ltd. „Durch die Nachbildung komplexer Einsatzumgebungen im Labor können unsere Kunden Systeme schneller, effizienter und mit deutlich höherer Sicherheit entwickeln, integrieren und validieren. Gleichzeitig werden Zeitaufwand, Kosten und Risiken, die mit herkömmlichen Feldtests verbunden sind, erheblich reduziert.“

Tiltan Software Engineering Ltd. ist eine Tochtergesellschaft von T3 Defense, einem Lösungsanbieter, der auf Simulation, 3D-Engines, Training für generative KI, Geosysteme, 3D-Inhalte sowie Systeme und Werkzeuge für Einsatzzentralen spezialisiert ist. Tiltan kann auf über 30 Jahren Erfahrung zurückblicken. Nach eigenen Angaben unterstützen die Geo-System-Produkte von Tiltan Raumfahrt- und Luftfahrtsysteme sowie bemannte und unbemannte Plattformen; sie adressieren Herausforderungen in den Bereichen Registrierung, Lokalisierung und Navigation und umfassen zudem Geo-Mapping-Systeme. Die interne Content-Produktion von Tiltan liefert hochpräzise, geospezifische visuelle Datenbanken, 3D-Modelle und Kartierungsdaten für VIS-, IR-, LiDAR- und SAR-Anwendungen.

 

Text: Redaktion / af

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