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Fertigungsteile für die Verteidigungsindustrie – schnell und sicher aus der EU

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Für Einkauf, Konstruktion und Projektleitung in der Verteidigungsindustrie wird die Beschaffung kundenspezifischer Fertigungsteile zunehmend zum Engpass: Neue Entwicklungsprojekte müssen schnell hochskaliert werden, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Datensicherheit. Lesen Sie hier den Referentenreport von Ralf Hotter vom Münchner Technologieunternehmen Spanflug. Er hat beim Air Force Tech Summit 2026 in Berlin gezeigt, wie digitale Beschaffung mit Fertigung in der EU beides verbinden kann: Tempo und Sicherheit. 

Zwei Fachkräfte begutachten in einer Industriehalle ein präzisionsgefrästes Metallbauteil für die Verteidigungstechnik
Fertigungsteile für die Verteidigungsindustrie will Spanflug aus der EU ermöglichen.
Foto: Spanflug, Wesrtend61

Vorserie und neue Produkte: Wo die Bauteilbeschaffung an Grenzen stößt

Ralf Hotter ging in seinem Pitch „Digitale Beschaffung von Fertigungsteilen mit resilienten Lieferketten“ im fünften Panel des Air Force Tech Summit 2026 der Frage nach, wie die Industrie schneller von der Entwicklung zum einsatzfähigen System kommt. Für die Beschaffung entsteht dabei ein Zielkonflikt: Sie muss schneller werden und Fertigungskapazitäten kurzfristig skalieren, während zugleich die Anforderungen an Lieferkette, Datensicherheit und digitale Souveränität steigen. Besonders deutlich wird das bei Unternehmen, die neue Produkte entwickeln und an den Markt bringen. Sie fertigen zahlreiche Prototypen und passen die Konstruktion nach jedem Testzyklus an.

In dieser Phase entsteht ein hoher Bedarf an kundenspezifischen Dreh-, Fräs- und Blechteilen wie Gehäusen, Adaptern, Formen und Vorrichtungen. Diese Präzisionsteile werden nach Zeichnung oder 3D-Modell gefertigt und können sich in der frühen Entwicklungsphase mit jeder Iteration ändern. Ihr Beschaffungsaufwand liegt etwa zehnmal so hoch wie bei Norm- und Katalogteilen. Im Übergang von der Vorserie zur Serie steigt der Bedarf dann oft sprunghaft. Für die Beschaffung ergeben sich daraus drei Herausforderungen.

Ralf Hotter vom Münchner Technologieunternehmen Spanflug hat beim Air Force Tech Summit 2026
Fertigungskapazität auf Abruf für Security & Defence: Ralf Hotter von Spanflug zeigte beim Air Force Tech Summit 2026, wie digitale Beschaffung mit Fertigung in der EU Tempo und Sicherheit verbindet.
Foto: CPM / Sascha Schürmann
  1. Innovation braucht Tempo

Durch den Druck, Innovationen schneller an den Markt zu bringen, werden Entwicklungszyklen kürzer, Konstruktionsstände ändern sich oft innerhalb weniger Tage. Jeder Tag, den ein Team auf Teile wartet, verlängert die Vorserie und erhöht die ohnehin hohen Projektkosten. Anfrageschleifen mit mehreren Lieferanten und vage Lieferzusagen passen nicht zu diesem Rhythmus.

Spanflug BUY ist eine digitale Plattform, mit der Unternehmen Dreh-, Fräs- und Blechteile schnell und effizient beschaffen. Auf Basis des CAD-Modells erhalten Anwender in Sekunden ein Angebot mit Preis und Liefertermin. So sieht die Konstruktion schon während der Entwicklung, ob eine Variante fertigbar ist und was sie kostet. Bestellen können Projektteams direkt online selbst oder fertig konfigurierte Artikel zur Bestellung an den Einkauf übergeben, der die Rahmenbedingungen festlegt. Für alle Bauteile des Projektes koordiniert Spanflug Fertigung und Lieferung zum vereinbarten Termin ab fünf Arbeitstagen.

Der Aufwand in der Angebotsphase und für die Beschaffung sinkt so um bis zu 90 Prozent. Statt Lieferanten zu recherchieren und Angebote nachzufassen, können sich Projektteams auf Innovation und eine hohe Produktreife fokussieren. 

  1. Fertigungskapazität auf Abruf, die mitskaliert

Neue Produktlinien erfordern oft neue Werkstoffe, Verfahren und Toleranzen, die bestehende Lieferanten nicht immer abdecken. Gerade Startups in der Branche haben hingegen oft weder einen gewachsenen Lieferantenpool noch passende Einkaufsstrukturen. Für alle gilt jedoch: Neue Zulieferer zu finden, zu qualifizieren und anzulegen, braucht Zeit, die im Entwicklungsprojekt fehlt.

Spanflug BUY übernimmt hier die Rolle einer verlängerten Einkaufsabteilung und stellt Fertigungskapazitäten in einer großen technischen Bandbreite auf Abruf bereit. Die Plattform ermöglicht den Zugriff auf rund 400 sorgfältig ausgewählte und regelmäßig auditierte Fertigungspartner mit mehr als 8.000 Maschinen und einem breiten Spektrum an Verfahren in der EU.

Infografik von Spanflug zu Präzisionsbauteilen für Raumfahrt und Verteidigung neben einem Mann mit Metallbauteil in einer Fertigung
Typische Anwendungsbereiche für Bauteile von Spanflug.
Foto: Spanflug, IMAGO / Westend61

Für jede Fertigungsaufgabe und jedes Bauteil Für jedes Bauteil gleicht die Plattform die technischen Anforderungen mit den Maschinen und freien Kapazitäten im Netzwerk ab und ermittelt so den passenden Fertigungspartner. Als zentraler Vertragspartner koordiniert Spanflug anschließend das gesamte Beschaffungsprojekt. Steigt der Bedarf, wächst diese Kapazität mit, ohne dass die Unternehmen selbst neue Lieferanten finden und anlegen müssen.

Die Fertigungsbetriebe im Spanflug-Netzwerk sind genau wie der Plattformanbieter nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Eine Fertigung nach EN 9100 ist möglich. Ein persönlicher Ansprechpartner mit Fertigungsexpertise begleitet die Kunden vom Rahmenvertrag über die Auftragsabwicklung bis zur Anbindung an ihr eProcurement-System. 

  1. Datensicherheit und digitale Souveränität

Konstruktionsdaten neuer Systeme im Verteidigungssektor sind hochsensibel. Sie zur Angebotserstellung breit an Fertiger zu streuen, wie es bei global arbeitenden Bieterplattformen üblich ist, kommt deshalb nicht infrage. Denn es geht hier um viel mehr als um eine sichere Datenübertragung und Server, die in der EU stehen und nach ISO 27001 zertifiziert sind.

Digitale Souveränität manifestiert sich bei Spanflug bereits im Lösungsdesign der Plattform: Preise berechnet diese automatisiert, ohne die Daten an Dritte weiterzugeben. Erst nach der Beauftragung gehen die Bauteildaten an den ausgewählten Fertigungspartner in Deutschland oder der EU. Die Trennung der Angebotsphase von der Auftragsbearbeitung limitiert die Weitergabe sensibler Informationen auf ein nötiges Minimum. Daten und Fertigung bleiben in der EU und machen Unternehmen so auch unabhängiger von Zollthemen, Transportrisiken und geopolitischen Entwicklungen.

Das Need-to-know-Prinzip greift bei Spanflug gleich auf mehreren Ebenen: Mitarbeitende von Spanflug haben Datenzugriff ausschließlich bei Bedarf für die Auftragsabwicklung oder Supportanfragen. Auch die Fertigungspartner sind vertraglich zur Geheimhaltung verpflichtet. Zusätzliche, individuelle Geheimhaltungsvereinbarungen sind auf Wunsch möglich.

So laufen Anfrage und Bestellung ab

Spanflug BUY bietet zwei Anfragewege. Für Dreh-, Fräs- und Blechteile, vom Prototyp bis zur Kleinserie, gibt es das Sofortangebot. Anwender laden die CAD-Datei und optional die technische Zeichnung hoch. Die Plattform prüft die Fertigbarkeit und berechnet in Sekunden Preis und Liefertermin. Anschließend lösen sie die Bestellung online aus oder exportieren das Angebot als PDF für interne Freigabeprozesse. Spanflug ordnet den Auftrag dem passenden Fertigungspartner zu, geliefert wird zum Wunschtermin, als Express ab fünf Arbeitstagen.

Infografik zum Fertigungs- und Lieferprozess von der 3D-Konstruktion bis zum Versand mit durchgehender Kundenbetreuung
Anfrage- und Bestellprozess mit Spanflug BUY.
Grafik: Spanflug

Auch größere Teilepakete lassen sich als Stückliste hochladen und erhalten so oft direkt ein Sofortangebot. Für besondere Anforderungen bietet Spanflug zusätzlich die Projektanfrage, etwa wenn ein Paket weitere Verfahren wie 3D-Druck oder Schweißbaugruppen einschließt oder noch engere Toleranzen verlangt. Ein Spanflug-Experte bindet dafür gezielt wenige spezialisierte Fertiger ein und meldet sich innerhalb von 48 Stunden mit einem Angebot für das gesamte Paket.

Mehr zur Bauteilbeschaffung über die digitale Fertigungsplattform, die zugleich Tempo und Sicherheit bietet: spanflug.de/buy

Text: Referentenreport / Spanflug

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