Es gibt Anzeichen dafür, dass Marokko erwägt, seine Pläne zum Kauf von in China hergestellten Luftverteidigungssystemen aufzugeben. Jüngste Berichte bestätigen, dass Marokko Systeme wie das FD-2000B – die Exportversion des HQ-9 – erhalten und in Betrieb genommen hat.
HQ-9: Schlechte Leistung im Iran
Die Königlichen Streitkräfte Marokkos erhielten 2021 die erste FD-2000B-Batterie und nahmen sie auf einem eigens dafür vorgesehenen Stützpunkt in der Nähe von Sidi Yahya El Gharb in Betrieb; weitere Lieferungen werden in den kommenden Monaten erwartet.
Verschiedenen Quellen zufolge „überdenkt“ Marokko den Kauf von HQ-9-Systemen aufgrund der angeblich schlechten Leistung chinesischer Systeme im Iran.
Marokko verfolgt eine Politik der Diversifizierung seiner Lieferanten, was dazu geführt hat, dass bereits israelische Barak-MX-Luftverteidigungssysteme geliefert wurden.
Um sich vor Bedrohungen aus kurzer, mittlerer und großer Entfernung zu schützen, verfügt Marokko über ein mehrstufiges Mindestluftverteidigungsnetzwerk, das Ausrüstung von vielen Anbietern umfasst.
Algerien ist Marokkos größter Rivale in der Region und verfügt über eine stärkere Luftwaffe sowie fortschrittlichere Systeme wie das S-400. Um dem entgegenzuwirken, gibt Marokko viel Geld für die Luftverteidigung aus.
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