Der Angriff der USA auf die iranischen Nuklearanlagen im Juni 2025 hat gezeigt, dass mehr Versionen von Bunkerbrecher-Bomben erforderlich sind. Die Lehren aus dem groß angelegten Einsatz dieser Art von Bomben veranlassten die USA zur Entwicklung des Next-Generation Penetrator (NGP), einem Programm der US-Luftwaffe zur Entwicklung eines Nachfolgers für die GBU-57 Massive Ordnance Penetrator.
Diese neue Bombe soll hauptsächlich vom Stealth-Bomber B-21 Raider getragen werden. Experten sagen, dass das Zielgewicht der Bombe unter 22.000 Pfund liegt, verglichen mit 30.000 Pfund der GBU-57. Dadurch können mehr Flugzeuge der US-Luftwaffe sie transportieren.
Die Bombe der nächsten Generation wird mit einer „Void-Sensing”-Zündertechnologie ausgestattet sein, um Hohlräume in gehärteten Strukturen zu erkennen und selbst bei unvollständigen Informationen optimal zu detonieren, um maximalen Schaden anzurichten.
Die neue Bombe soll in Umgebungen ohne GPS-Empfang eine CEP von 2,5 Metern erreichen, dank fortschrittlicher Trägheitsnavigation, autonomen GNC-Systemen, die gegen Störsignale resistent sind, und potenziellen Nicht-GPS-Alternativen.
Quellen zufolge soll die neue Bombe mit einem Antrieb ausgestattet sein, um einen sichereren Einsatz mit größerer Reichweite in umkämpften Lufträumen zu ermöglichen, im Gegensatz zur GBU-57, die ohne Antrieb auskommt und durch die Schwerkraft fällt.
Next-Generation Penetrator (NGP): Erste Prototypen sollen 2027 getestet werden
Die ersten Aufträge für die neue Bombe wurden im September 2025 für Prototypen vergeben, und die ersten Prototypen sollen 2027 getestet werden. Die US-Luftwaffe beschafft derzeit aktiv weitere GBU-57 Massive Ordnance Penetrator (MOP)-Bomben von Boeing im Rahmen eines Alleinauftragskontrakts im Wert von über 100 Millionen US-Dollar.
Im Juni 2025 warfen B-2 Spirit-Bomber 14 der 30.000 Pfund schweren Bunkerbrecher auf iranische Nuklearstandorte wie Natanz und Fordow ab.
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