Die Nachfrage nach den kleinen und leichten Nutzlasten des israelischen Unternehmens NextVision erreicht neue Höhen.
In einem Exklusivinterview erklärte Chen Golan, Vorsitzender und Gründer des Unternehmens, gegenüber Defence Network, dass die beispiellose Zunahme des Einsatzes verschiedener Drohnentypen in den jüngsten militärischen Konflikten die kleinen und leichten optischen Nutzlasten des Unternehmens zu einem begehrten Produkt für viele Streitkräfte gemacht habe: „Wenn man Größe und Gewicht mit der Leistung vergleicht, wird der Grund für die große Nachfrage nach unseren Nutzlasten deutlich.“
Golan fügte hinzu, dass viele Streitkräfte die Anschaffung von Drohnen und Loitering-Waffensystemen beschleunigt hätten und die Nutzlasten des Unternehmens eine sehr kostengünstige Lösung darstellten: „Wir bieten leichte und kleine Nutzlasten, die jedem unbemannten Flugsystem die erforderlichen Fähigkeiten zur Erfüllung seiner Missionen verleihen.“
NextVision Stabilized Systems mit Sitz in Israel ist spezialisiert auf mikro-stabilisierte, kardanisch aufgehängte EO/IR-Nutzlasten für UAVs, Drohnen, Bodenfahrzeuge und maritime Plattformen, vor allem für militärische Überwachungs-, Aufklärungs- und Zielerfassungszwecke. Die Systeme von NextVision zeichnen sich durch ultraleichte Konstruktionen mit fortschrittlicher Bildstabilisierung, KI-gestützter Verfolgung und Zoomfunktionen mit großer Reichweite aus. Zu den fortschrittlichsten Produkten gehören High-End-Modelle wie die X80-Serie und neuere, mit Laser ausgestattete Varianten.
NextVision: Umfangreiche Produktpalette
Die Produktpalette von NextVision umfasst leichte Kameras mit einem Gewicht von unter 350 g bis hin zu High-End-Systemen mit einem Gewicht von bis zu 2 kg. Das Modell X80 zeichnet sich durch sein Gewicht von 145 g, einen 80-fachen optischen Zoom, HD-Auflösung (720p/1080p) und Objektverfolgung für Fernbeobachtungen aus. Weitere Topmodelle sind die Raven 2.5 (2 kg, Dual-EO-MWIR mit gekühltem Wärmebildgerät und optionalem 1-km-Entfernungsmesser), die Condor (1,5 kg, 80-facher Zoom) und die Raptor (640 g, Dual-EO-LWIR mit 80-facher EO-/22-facher IR-Zoom und optionalem Laser-Illuminator). Diese Systeme bieten Geolokalisierung, Videoaufzeichnung mit GPS-Metadaten und KI zur Erkennung von Zielen wie Menschen, Fahrzeugen oder Bedrohungen aus einer Entfernung von 2 km.
Die KI in NextVision-Kameras ermöglicht das automatische Scannen von Feldern, um Personen oder Objekte wie Fahrzeuge selbst aus mehreren Kilometern Entfernung zu erkennen, heranzuzoomen und zu verfolgen. Die Systeme identifizieren Menschen in einer Entfernung von 2 km, lesen Kennzeichen und warnen die Bediener vor Gefahren wie flüchtenden Fahrzeugen. Dies erhöht die Präzision in dynamischen Szenarien wie Drohnenschwärmen oder herumfliegenden Munitionen.
Eine patentierte Stabilisierungs-Engine kombiniert elektrooptische Technologie mit KI für eine stabile Deep-Zoom-Bildgebung von beweglichen Plattformen unter schwierigen Bedingungen. KI verbessert die Zielbildgebung während des Fluges und hält gleichzeitig das Gewicht der Kamera gering, um die Ausdauer des UAV zu verlängern. Neuere Modelle integrieren Lasermarkierung mit KI für überragende Genauigkeit.
Die Wärme- und Raucherkennung im TRIP-System nutzt KI für die Echtzeitklassifizierung und kennzeichnet Feuer oder Rauch auch dann, wenn diese durch Vegetation oder Menschenmengen verdeckt sind. Computer-Vision-Algorithmen übernehmen die Erkennung, Verfolgung, 3D-Rekonstruktion und mehr mithilfe von Deep-Learning-Forschern.
Durch Kooperationen mit Unternehmen wie Elbit Systems werden diese KI-Kameras in fortschrittliche Drohnen eingebettet.
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