P13 für die Truppe – Nachweis erbracht

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Laut einer heute durch das BAAINBw veröffentlichten Meldung hat die neue Dienstpistole der Bundeswehr – die P13 von Hersteller Ceská zbrojovka (CZ) – die integrierte Nachweisführung erfolgreich durchlaufen. Damit wurde für die Waffe nachgewiesen, dass sie für den vorgesehenen militärischen Einsatz geeignet ist. Jetzt ist der Weg frei für die ersten Serienexemplare, die bereits in den kommenden Monaten ihren Weg in die Truppe finden sollen.

Soldat in Flecktarn-Uniform mit Gefechtshelm und Schutzbrille zielt mit einer sandfarbenen CZ P-10 Pistole in Richtung Kamera
Die neue sandfarbenen Pistole des Typs CZ P-10 wird als P13 bei der Bundeswehr eingeführt.
Foto: Bundeswehr / Dirk Bannert

Die Bundeswehr beschafft im Rahmen des Vorhabens „Pistole querschnittlich“ (P13) eine neue Dienstpistole im Kaliber 9 x 19 mm. Sie wird die 1994 eingeführte Pistole P8 ablösen. Mit der Lieferung wurde die POL-TEC GmbH & Co. KG beauftragt, ein deutscher Vertriebspartner des tschechischen Herstellers Ceská zbrojovka (CZ).

Die P13 aus Tschechien

Bei der P13 handelt es sich um eine Variante der CZ Pistole P-10 C OR (Optics-Ready) in der Farbe Flat Dark Earth. Es handelt sich um eine Pistole mit Striker-Fire-System, das heißt, sie verfügt über einen einheitlichen Abzugswiderstand über den gesamten Schusszyklus.

Soldat in Flecktarn-Uniform hält eine sandfarbene Pistole CZ P-10 in der behandschuhten Hand
Eine Person in Uniform mit Flecktarn-Muster hält eine sandfarbene Pistole des Typs CZ P-10 des tschechischen Herstellers Česká zbrojovka in einer behandschuhten Hand.
Foto: Bundeswehr / Dirk Bannert

Sie ist konsequent auf militärische Anforderungen zugeschnitten und zeichnet sich durch hohe Belastbarkeit unter Extrembedingungen aus. Zentrale Eigenschaften sind die ergonomische Gestaltung für sichere Kontrolle und hohe Trefferleistung sowie die hohe Verlässlichkeit. Durch ihren modularen Aufbau lässt sich die P13 schnell an unterschiedliche Missionsprofile anpassen.

Neue Standardpistole der Bundeswehr

Bereits am 5. November des vergangenen Jahres hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die erforderlichen Haushaltsmittel freigegeben. Somit erfolgten die Nachweisführung und die Festschreibung des finalen Konstruktionsstands in weniger als zwölf Monaten. „Dieser Erfolg war nur durch die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten möglich“, kommentiert Nina K., Projektleiterin im BAAINBw.

Bei der Nachweisführung wurden auch die Sicherungselemente der Waffe geprüft. Nina K. sagt dazu: „Teil dieser Untersuchungen waren auch Falltests. In allen Situationen haben die Sicherungselemente ihre Funktion voll erfüllt. Mit der P13 erhält die Bundeswehr eine moderne und zuverlässige Waffe, die die Truppe auf den aktuellen Stand der Technik bringt.“

 

Quelle: PIZ BAAINBw

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