Israel Aerospace Industries (IAI) gab heute bekannt, dass es einen Vertrag im Wert von rund 3,1 Milliarden US-Dollar mit dem israelischen Verteidigungsministerium (IMOD) über die Erweiterung der deutschen Beschaffung des Flugabwehrraketensystems Arrow 3 unterzeichnet hat. Diese Ankündigung folgt auf die Mitteilung des IMOD vom 17. Dezember 2025 über die Unterzeichnung des Vertrags mit dem deutschen Bundesministerium der Verteidigung.
„Dieser Folgeauftrag aus Deutschland zur Erweiterung der Beschaffung des Arrow-3-Systems ist ein weiterer Mega-Deal für Israel Aerospace Industries und für den Staat Israel und spiegelt das große Vertrauen in die Fähigkeiten von IAI, in die israelische Technologie und in die strategische Partnerschaft zwischen unseren beiden Ländern wider“, erklärte IAI-Präsident und CEO Boaz Levy.
„Die Lieferung eines fortschrittlichen Flugabwehrraketensystems, das getestet und im Einsatz bewährt ist und gleichzeitig anspruchsvolle Zeitvorgaben erfüllt, verbessert die Raketenabwehrfähigkeiten Deutschlands gegen sich entwickelnde Bedrohungen erheblich. Diese Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten und dem gegenseitigen Engagement zum Schutz von Zivilisten und dient als Grundlage für die Entwicklung der nächsten Generation von Luft- und Raketenabwehrsystemen. Ich möchte dem IMOD und der Homa-Direktion für ihre enge Zusammenarbeit danken, die zur Unterzeichnung dieses Folgeauftrags geführt hat, ebenso wie unseren Partnern im deutschen Bundesministerium der Verteidigung und der US-Raketenabwehrbehörde (MDA)“, so Levy weiter.
Der Gesamtwert des Arrow-3-Vertrags wird voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar übersteigen und ist damit der größte Rüstungsexportvertrag in der Geschichte des Staates Israel. Die Vereinbarung wird die Luft- und Raketenabwehrfähigkeiten sowohl Deutschlands als auch Israels verbessern.
Das Flugabwehrraketensystem Arrow 3 wurde von Israel Aerospace Industries als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Produktion des Systems in Zusammenarbeit mit dem israelischen Verteidigungsministerium, der Homa-Direktion innerhalb der Direktion für Verteidigungsforschung und -entwicklung (DDR&D) und der US-Raketenabwehrbehörde (MDA) entwickelt.
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