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Rheinmetall: Europäischer Mörser der nächsten Generation

Beim Nordic Mortar Day zeigte Rheinmetall die Fähigkeiten europäischer Mörser der nächsten Generation für Teilnehmende aus Norwegen, Schweden, Finnland, den Niederlanden und Deutschland. Gezeigt wurde der 120-mm-Mörser Ragnarok und das neu entwickelte Mortar Mission Module auf einem HX-Lkw.

Rheinmetall: Europäischer Mörser der nächsten Generation.
Man muss schon genau hinschauen, um den Rheinmetall-Mörser hinter der Klappe zu entdecken – Feuerkraft bringt er dennoch mit sich.
Foto: Rheinmetall

Mitten im norwegischen Winter, bei klirrender Kälte und zweistelligen Minustemperaturen, zeigte Rheinmetall eine bekannte, aber neu aufgelegte Fähigkeit: den Mörser. Anfang des Jahres lud die Tochtergesellschaft Rheinmetall Nordic Angehörige der Streitkräfte fünf Ländern zum sogenannten Mortar Day.

„Das heutige Sicherheitsumfeld erfordert, dass wir zielgerichtet handeln“, erklärte Morten Kjorum, CEO von Rheinmetall Nordic. „Die strategische Autonomie Europas hängt davon ab, dass Lösungen bereitgestellt werden, die die operative Wirkung maximieren und gleichzeitig praktisch, kostengünstig und schnell einsetzbar sind.“

Mortar Mission Module

Laut Kjorum ist das in Norwegen geführte Mortar Mission Module ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen Rheinmetall und weiteren Industriepartnern und Anwendern. Beim Mortar Day wurde es im „scharfen Schuss“ vorgeführt.

Auf einem HX-Lkw montiert traf das neue Mörsersystem mit dem Mörser Ragnarok im Kaliber 120 mm mit dem neu entwickelten Mortar Mission Module Ziel für Ziel. Das System kann sofort nach dem letzten Schuss den Standort wechseln – bevor der Feind reagieren kann. Laut Rheinmetall bietet es dem Nutzer somit echte Shoot/Scoot-Fähigkeiten. Auf welche Plattform der Mörser integriert wird, ist dang des Moduls weitrangig.

Mörser – Technik im 21. Jahrhundert

Mörser sind auf dem modernen Gefechtsfeld trotz „Drohnenkrieg“ eine bedeutende Komponente. Sie sind die schnellste Feuerkraft, die ein Infanterist an den Gegner bringen kann – keine aufwendige Artillerie, kein Luftangriff, keine langsame Drohnensteuerung, sondern sofortige Unterstützung mit Steilfeuer aus den eigenen Reihen.

Grund genug für Rheinmetall und Partner, den Mörser der nächsten Generation weiter zu bauen. „Gemeinsam sind wir stärker“, fügte Kjorum hinzu. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Systeme liefern, die den Einsatzerfordernissen der europäischen Soldaten entsprechen, und zwar in der Geschwindigkeit, die die gegenwärtige Lage erfordert.“

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