Klein, aber tödlich. FPV-Drohnen (First-Person-View) sind zu einem zentralen taktischen Element im Krieg zwischen Israel und dem Iran geworden. Das Vorgehen Israels erinnert an die ukrainische Taktik.
Vom Iran unterstützte Milizen – darunter auch solche im Irak – setzten FPV-Drohnen erstmals ein, um US-Stützpunkte wie die Victory Base außerhalb von Bagdad anzugreifen, wobei sie Gebäude beschädigten und offenbar einen Black-Hawk-Hubschrauber im Wert von 5,9 Millionen Dollar zerstörten. Diese 500 bis 1.000 Dollar teuren Drohnen verursachen asymmetrische Verluste bei Zielen der USA, Israels und der Golfstaaten.
Stellvertreter im Libanon, wie die Hisbollah, setzen FPV-Systeme ein, um IDF-Panzer, Konvois und Sensoren präzise anzugreifen.
Israel setzt schon länger auf FPV
Wie Defence Network berichtete, kaufte Israel im Jahr 2025 Tausende von FPV-Kamikaze-Drohnen vom israelischen Unternehmen Xtend für den Einsatz durch seine Spezialeinheiten am Boden.
Andere Medien berichteten zudem, dass der israelische Geheimdienst Mossad die Drohnen vorpositionierte und eingesetzt hat, um Luftabwehr- und Raketensysteme auszuschalten. Das Vorgehen erinnert an die ukrainische Taktik in Russland.
Um iranische Sicherheitskräfte und Infrastruktur zu treffen, kombiniert die IDF FPV mit KI-Schwärmen, die von „Mutterschiffen“ wie C-130 oder Heron-UAVs gestartet werden.
FPV-Drohnen verkürzen die Kill-Chains auf Sekunden, indem sie ISR und Angriffe miteinander verbinden und dabei herkömmlichen Radarsystemen ausweichen. Israel kontert mit Drone Dome, Anti-Drohnen-Netzen und Iron-Beam-Lasern, die pro Abfang 2 US-Dollar kosten, und neutralisiert so die Schwarmdoktrin des Iran. Dieser Wandel begünstigt kostengünstige, dezentrale Taktiken gegenüber teuren Raketen.
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