Wenn moderne Verteidigung sichtbar werden soll, reicht keine statische Präsentation. Der Defence TechDay 2026 des TechHUB SVI zeigt am 22. Oktober 2026 auf dem Fliegerhorst in Erding, wie vernetzte Technologien im Einsatz zusammenwirken.

Unter dem Leitthema „Systemintegration statt Einzelpräsentation“ geht es nicht um Theorie, sondern um Demonstration. Akteure aus Verteidigung, Technologie, Industrie und Innovation machen sichtbar, wie breit moderne Verteidigungsfähigkeit heute aufgestellt ist und wie entscheidend vernetzte Wirkung im operativen Einsatz wird. Für die Defence Community ist das ein Termin, der in den Kalender gehört.
Besonderes Highlight: Die feierliche Eröffnung des Defense Lab Erding (DLE), bei der auch die Spitze des Bundesverteidigungsministeriums anwesend sein wird.
Ein vernetztes Szenario statt einzelner Vorführungen
Was den Defence TechDay besonders macht, ist sein szenariobasierter Aufbau. Besucherinnen und Besucher erleben ein durchgängiges Lagebild in mehreren Akten. Den Auftakt bildet Military Space & Frühwarnung: Satellitengestützte Aufklärung erfasst Truppenbewegungen und Wärmesignaturen aus dem All. KI-gestützte Datenfusion führt Multispektral- und Radardaten zusammen, wertet sie innerhalb kürzester Zeit aus und übermittelt relevante Informationen an die Kräfte im Feld. So wird demonstriert, wie strategische Aufklärung zur Grundlage für schnelle Entscheidungen am Boden wird.

Vom Aufklärungstrupp zu Multi-Layer Defence
Im zweiten Akt verlagert sich das Szenario ins Einsatzgebiet. Ein mobiler Aufklärungstrupp wird mit Drohnenangriffen und GNSS-Spoofing konfrontiert. Unter gestörten Kommunikations- und Navigationsbedingungen zeigen autonome und vernetzte Systeme, wie Kräfte weiterhin aufklären, reagieren und geschützt werden können.
Der dritte Akt richtet den Blick auf die Verteidigung stationärer Hochwertziele. Ein koordinierter Sättigungsangriff stellt die eingesetzten Systeme vor die Aufgabe, unterschiedliche Bedrohungen in kürzester Zeit zu erkennen, zu priorisieren und abzuwehren. Das Zusammenspiel verschiedener Sensoren und Effektoren zeigt das Prinzip einer vernetzten Multi-Layer Defence.
Von KRITIS bis Desinformation: Sicherheit ganzheitlich denken
Da moderne Konflikte längst über die militärische Front hinausreichen, nimmt der Defence TechDay auch die Innere Sicherheit in den Blick. Cyberangriffe, Sabotage an kritischer Infrastruktur (KRITIS) und Desinformation werden dabei als Querschnittsthemen aufgegriffen und gemeinsam mit Vertretern aus Bundeswehr, Sicherheitsbehörden, Politik, Industrie und Sicherheitsforschung mit Blick auf mögliche Krisen- und Spannungssituationen diskutiert.

Wenn äußere und innere Sicherheit zusammenwirken: Pflichttermin für die Defence Community
Genau dieser ganzheitliche Ansatz macht den Defence TechDay 2026 so relevant: Der Tag bringt nicht nur Entscheiderinnen und Entscheider, Streitkräfte, Beschaffer, Entwickler, Anwender, Innovationspartner und Wissenschaft zusammen. Er zeigt zugleich, wie unterschiedliche technologische Fähigkeiten über System- und Einsatzgrenzen hinweg ineinandergreifen und zum Schutz innerer und äußerer Sicherheit beitragen.
Wer verstehen will, wie vernetzte Technologien erfolgreich im Einsatz zusammenwirken, sollte am 22. Oktober 2026 in Erding dabei sein.
Jetzt als Besucher anmelden und beim Defence TechDay 2026 live dabei sein.
Mehr Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie hier:
Defence TechDay 2026: Technologische Dominanz im Einsatz: Bayern Innovativ

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