HENSOLDT stärkt ukrainische Luftverteidigung

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Am Rande des Merz-Besuchs in der Ukraine hat HENSOLDT-CEO Oliver Dörre eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie soll Luftraumüberwachung und Schutz der Infrastruktur stärken, auch der Einsatz des Weitbereichsradars TRL-4D LR wird geprüft.

HENSOLDT: Wolodymyr Selenskyj, Friedrich Merz und Hensoldt-Chef Oliver Dörre bei einem verteidigungspolitischen Gespräch
HENSOLDT-CEO Oliver Dörre hat am Rande des Merz-Besuchs in der Ukraine eine Absichtserklärung mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium unterzeichnet.
Foto: HENSOLDT AG

Am Rande des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Ukraine hat HENSOLDT-CEO Oliver Dörre mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium eine Absichtserklärung zur Stärkung der Luftraumüberwachung unterzeichnet.

Weitere Radarlieferungen und gemeinsamer Betrieb von TRL-4D LR geplant

HENSOLDT und das ukrainische Verteidigungsministerium vertiefen ihre strategische Partnerschaft, um die Luftraumüberwachung und Luftverteidigung der Ukraine zu stärken. Die Absichtserklärung sieht weitere umfassende Lieferungen von Radarsystemen vor. Die Zusammenarbeit umfasst zudem die Weiterentwicklung der Radarfähigkeiten. Außerdem wollen die Partner Optionen für den Einsatz und den gemeinsamen Betrieb von Weitbereichsradaren des Typs TRL-4D LR prüfen. Damit erweitert HENSOLDT die bereits vereinbarte Zusammenarbeit bei der Abwehr ballistischer Raketen. Mit seiner bewährten Sensortechnologie und seinem Fachwissen will HENSOLDT die Einsatzbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte unterstützen und zum Schutz der ukrainischen Bevölkerung und der kritischen Infrastruktur des Landes beitragen.

Dörre: Schutz ziviler Infrastruktur im Fokus

„Der kommende Winter wird für die Ukraine eine weitere große Belastungsprobe sein, insbesondere für die zivile Infrastruktur. Präsident Selenskyj und die ukrainische Bevölkerung können sich darauf verlassen, dass HENSOLDT an der Seite der Ukraine steht. Wir setzen alles daran, den Schutz der Menschen und der Infrastruktur zu stärken“, sagt HENSOLDT-CEO Oliver Dörre. „Die ukrainische Luftverteidigung braucht unsere Hochleistungsradare dringend, um zum Schutz von Infrastruktur wie Brücken beizutragen. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um diese Unterstützung verlässlich und langfristig zu sichern.“

Quelle: HENSOLDT

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