Weitere Eskalation: Iran greift die Türkei an

Das iranische Regime hat sowohl die Türkei als auch Aserbaidschan angegriffen und feuert weiterhin Raketen und bewaffnete Drohnen auf Golfstaaten ab.

Das iranische Regime hat die Türkei angegriffen.
Das iranische Regime hat die Türkei angegriffen.
Bild: freepik.com / freestockcenter

Am 5. März 2026 hat der Iran einen begrenzten Angriff auf aserbaidschanisches Gebiet durchgeführt und dabei den internationalen Flughafen Nachitschewan in der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan ins Visier genommen.

Gegen Mittag des 5. März 2026 traf eine Rakete das Terminal oder nahegelegene Einrichtungen des internationalen Flughafens von Nachitschewan und verursachte laut aserbaidschanischen Quellen und lokalen Medien strukturelle Schäden und leichte Verletzungen bei mindestens einigen Zivilisten.

Eine zweite Drohne soll in der Nähe einer Schule im Dorf Shekarabad abgestürzt sein, was zur Evakuierung nahegelegener Schulen führte; bisher wurden offiziell keine Todesfälle bestätigt.

Der Angriff vom 5. März 2026 ist Teil einer größeren Welle iranischer Raketen- und Drohnenangriffe in der Region nach dem groß angelegten Angriff der USA und Israels, der am 28. Februar 2026 begann und eine weitreichende iranische Vergeltungsaktion im gesamten Nahen Osten und am Persischen Golf auslöste.

Der Iran hat zuvor Aserbaidschan beschuldigt, Israel bei Operationen gegen iranische Stellungen unterstützt zu haben. Die beiden Länder teilen sich eine lange Grenze. Israel ist ein wichtiger Waffenlieferant für Aserbaidschan.

Iran: Rakete Richtung Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei mit US- und NATO-Streitkräften

Am 4. März 2026 wurde eine aus dem Iran in Richtung türkischen Luftraums abgefeuerte ballistische Rakete, die wahrscheinlich auf den Luftwaffenstützpunkt Incirlik mit US- und NATO-Streitkräften abzielte, von der Luft- und Raketenabwehr der NATO über dem östlichen Mittelmeer abgefangen.

Der Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei verfügt über eine US-Luftwaffe (USAF) mit etwa fünftausend Soldaten, außerdem sind mehrere hundert Soldaten der Royal Air Force und der türkischen Luftwaffe dort stationiert.

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