Robust wie ein Einsatzstiefel, komfortabel wie ein Sneaker, das ist das Gore-Versprechen mit der Konzeptstudie eines neue Kampfstiefels für Militär und Polizei. Am Gore-Stand (Stand 7A-537) auf der Enforce Tac wird jetzt ein realer Prototyp mit geringem Gewicht, hohem Tragekomfort und ermüdungsreduzierter Konstruktion gezeigt. Industrie und Endnutzer sind eingeladen, am Stand vorbeizukommen und sich von den Vorteilen zu überzeugen. Der Konzeptstiefel mit dem neuen Extraguard Obermaterial verspricht ein spürbar anderes Tragegefühl.
Einsatzstiefel gehören zu den kritischsten Ausrüstungsbestandteilen von Militär und Polizei. Sie sind permanent im Einsatz, tragen die Einsatzkräfte über lange Distanzen und unter wechselnden Umweltbedingungen – und wirken unmittelbar auf Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Ermüdung. Laut einer Umfrage unter NATO-Soldaten vor ein paar Jahren, ist das Schuhwerk der zweitwichtigste Ausrüstungsgegenstand überhaupt, nach der persönlichen Waffe.
„Technische Grundlage der Konzeptstudie bildet das GORE-TEX EXTRAGUARD Obermaterial. Es zeichnet sich aus durch eine äußerst geringe Wasseraufnahme, schnelles Rücktrocknen und ein konstant niedriges Gewicht auch bei Nässe aus – bei gleichzeitig hoher Robustheit und Widerstandsfähigkeit“, erklärt David Bastias, Strategic Marketing for Footwear bei der Marke GORE-TEX. „Diese Materialcharakteristik ermöglicht unkonventionelle konstruktive Lösungen, die über traditionelle Stiefelbauweisen hinausgehen – insbesondere für Schäfte, Schutzzonen und Feuchtigkeitsmanagement.“
Dennoch orientieren sich viele professionelle Modelle weiterhin an etablierten Konstruktionsprinzipien, obwohl moderne Materialtechnologien heute grundlegend neue Ansätze für Schutz, Komfort und Feuchtigkeitsmanagement ermöglichen, so Gore in seiner Pressemitteilung zur Enforce Tac. Gleichzeitig verändern sich die Einsatzprofile: höhere Mobilität, häufigere Klimawechsel und längere Tragezeiten erhöhen die funktionalen Anforderungen deutlich. Eine Konzeptstudie der Marke GORE-TEX zeigt, was bei Design und Konstruktion von Kampfstiefeln für militärische Anwendungen und taktischen Stiefeln für polizeiliche und behördliche Szenarien mit der EXTRAGUARD Produkttechnologie möglich ist: Schutz eines Einsatzstiefels, Komfort eines Sneakers.
Gore: Entwicklung ohne bestehende Konstruktionsmuster
Die Studie wurde als vollständiger Neuentwurf angelegt – vergleichbar mit einem technischen Konzeptmodell. Anstatt klassische Lederkonstruktionen oder typische Nahtführungen zu adaptieren, wurden die Stiefel in allen Bauteilen, d.h. von Grund auf neu, um die GORE-TEX EXTRAGUARD -Technologie herum konzipiert. Ein zentrales Konstruktionsprinzip sind die reduzierten Nähte: Sie vereinfachen die Konstruktion der Stiefel, ermöglichen ein klareres Design und bieten Einsparpotentiale im Herstellungsprozess, so Gore.
Auch im Sohlenbereich setzt die Studie auf einen unkonventionellen Ansatz: Die ETPU-Mittelsohlen beider Prototypen stammen aus dem Performance-Schuhbereich und kombinieren geringes Gewicht, dauerhaftes Dämpfungsverhalten mit hoher Flexibilität. Ein modularer Torsions-Shank sorgt zugleich für die nötige Stabilität. Das Gesamtgewicht der Prototypen liegt bei rund 1,2 Kilogramm pro Paar und entspricht damit dem Bereich moderner leichter Einsatzstiefel – kombiniert jedoch mit reduziertem Gewicht und verbessertem Komfort.
Prototypen für Militär- und Polizeistiefel im Vergleich
Die Konzeptstudie umfasst zwei Prototypen für unterschiedliche Einsatzprofile: einen Kampfstiefel für militärische Anwendungen und einen taktischen Stiefel für polizeiliche und behördliche Szenarien. Beide basieren auf derselben konstruktiven Grundarchitektur und Materialplattform, unterscheiden sich jedoch in der funktionalen Auslegung einzelner Komponenten:
Der Kampfstiefel ist mit einem „Ladder Grip“-Profil für sicheren Halt auf Leitern und Metallstrukturen ausgestattet – ein häufig gefordertes Kriterium in militärischen Ausschreibungen. Der Taktische Stiefel setzt auf eine glattere, funktional ausgerichtete Außensohle mit Fokus auf Laufkomfort und Bewegungsfreiheit im urbanen Einsatz. Auch optisch differenzieren sich die Modelle: Coyote-Farbton mit wildlederähnlicher Anmutung beim Kampfstiefel, schwarzes Glattleder beim Taktischen Stiefel. Funktional basieren beide Obermaterialien auf derselben GORE-TEX EXTRAGUARD Konstruktion und sind dauerhaft wasserdicht sowie robust ausgelegt.
Impulse für zukünftige Entwicklungen
„Die Konzeptstudie zeigt auf, welches Potenzial entsteht, wenn Einsatzstiefel konsequent aus Funktion und materialbedingter Konstruktionslogik heraus entwickelt werden – und erschließt konstruktive Freiräume, die in klassischen Ansätzen bislang kaum erreichbar waren,“ fasst Bastias zusammen. „Sie zeigt neue Wege für die Entwicklung innovativer militärischer und taktischer Schuhkonzepte auf, die die Vorteile des GORE-TEX EXTRAGUARD Obermaterials voll ausschöpfen.“
Text: Redaktion / af
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