Der neue iranische Langstrecken-Marschflugkörper Abu Mahdi ist sowohl für den Einsatz gegen Schiffe als auch für Landangriffe konzipiert und verfügt über KI-gestützte Leitsysteme. Benannt nach Abu Mahdi al-Muhandis, einem irakischen Milizenführer, der 2020 zusammen mit Qasem Soleimani bei einem US-Luftangriff getötet wurde, wurde er im August 2020 öffentlich vorgestellt und wird seit 2023 in Serie hergestellt gehen.
Abu Mahdi: Reverse Engineering der russischen Ch-55
Er wurde im Rahmen des iranischen „Meshkat”-Projekts (Reverse Engineering der russischen Ch-55) entwickelt und verfügt über ein Turbostrahltriebwerk mit einer Reichweite von über 1.000 km – etwa dreimal so viel wie frühere iranische Anti-Schiffs-Raketen wie Raad oder Qadir. Er nutzt eine KI-gestützte Steuerung für den Flug in geringer Höhe über dem Meer, Dual-Mode-Radarsuchköpfe (aktiv/passiv) und Ausweichmanöver, um Abwehrmaßnahmen zu umgehen.
Abu Mahdi verbessert die Anti-Zugangs-/Gebietsverweigerungsstrategie des Iran im Persischen Golf und im Arabischen Meer und bedroht Flugzeugträger und Kriegsschiffe aus sicherer Entfernung, während er von mobilen Plattformen, Schiffen oder U-Booten aus gestartet wird. Zu den jüngsten Entwicklungen gehören mobile Abschussvorrichtungen, die im Januar 2025 an Einheiten der IRGC und der Marine geliefert wurden, wobei behauptet wird, dass die von U-Booten abgefeuerten Varianten eine Reichweite von bis zu 2.600 km haben.
Diese behauptete Fähigkeit kann laut israelischen Experten zum jetzigen Zeitpunkt nicht überprüft werden.
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