DroneShield und AIM Defence kooperieren bei gerichteter Energie in der Drohnenabwehr

DroneShield, ein internationaler Anbieter fortschrittlicher Lösungen zur Drohnenabwehr, gab die Erweiterung seiner offenen Drohnenabwehrarchitektur um den leistungsstarken Fractl-Laser-Effektor von AIM Defence bekannt. Damit wird das mehrschichtige Ökosystem über die Bereiche HF-Sensorik, elektronische Kampfführung sowie Führung und Steuerung (Command-and-Control) hinaus erweitert.

Vertreter von DroneShield und AIM Defence besiegeln eine Kooperation vor einem optischen Drohnenabwehrsystem und Drohnentechnik
DroneShield-CTO Angus Harris und Jenelle Frewen, Director of Strategic Initiatives bei AIM Defence, unterzeichnen am AIM-Hauptsitz eine Absichtserklärung (MOU).
Foto: DroneShield

Die Erweiterung erfolgt im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem australischen Unternehmen für gerichtete Energietechnologien AIM Defence. Dabei wird das leistungsstarke Fractl-Lasersystem in das Ökosystem von DroneShield aus Sensor- und Abwehrtechnologien integriert.

Die Zusammenarbeit stärkt die langfristige Position von DroneShield als Anbieter einer offenen, softwarebasierten Plattform zur Drohnenabwehr. Sie ermöglicht es Kunden, komplementäre Sensoren und Effektoren miteinander zu kombinieren, wenn sich Bedrohungslagen und missionsbezogene Anforderungen weiterentwickeln.

Da unbemannte Bedrohungen hinsichtlich Umfang, Autonomie und Komplexität weiter zunehmen, erkennen Verteidigungsorganisationen zunehmend, dass eine mehrschichtige Drohnenabwehrarchitektur erforderlich ist, die verschiedene Sensor- und Abwehrtechnologien miteinander kombiniert. Ein solcher Ansatz ermöglicht die Einbindung sich ergänzender Fähigkeiten, ohne bestehende Infrastruktur ersetzen zu müssen.

DroneShield und AIM Defence erweitern Spektrum der operativen Reaktionsmöglichkeiten

Die Lösungen von DroneShield sind bei vielen HF-gesteuerten Drohnenbedrohungen äußerst effektiv, während das Angebot von AIM Defence im Bereich der gerichteten Energie eine zusätzliche Bekämpfungsoption für Szenarien bietet, in denen andere Abwehrmechanismen aus operativer Sicht vorteilhaft sind. Gemeinsam erweitern die beiden Unternehmen damit das Spektrum der operativen Reaktionsmöglichkeiten für Verteidigungs- und Sicherheitsorganisationen.

Mobiles elektro-optisches Überwachungssystem von Teledyne FLIR auf einem Stativ neben einem Pelican-Transportbehälter im Gelände
Der leistungsstarke Fractl™-Laser-Effektor von AIM Defence.
Foto: DroneShield

AIM Defence entwickelt einsetzbare Systeme für gerichtete Energie. Der KI-gestützte Hochleistungslaser des Unternehmens wurde für die Interoperabilität mit externen Sensoren und Führungs- und Steuerungsplattformen entwickelt und ermöglicht eine präzise Bekämpfung als Bestandteil umfassender, mehrschichtiger Verteidigungsarchitekturen. Das Fractl-Hochleistungslasersystem gehört zu den wenigen Drohnenabwehrlasern weltweit, die bereits operativ eingesetzt wurden, und wird derzeit in mehrere Länder exportiert.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird die operative Plattform DroneSentry von DroneShield mit dem leistungsstarken Fractl-Laser von AIM Defence interoperabel sein. Dadurch können Bediener HF-Sensorik, KI-gestützte Software, Sensorfusion, Führung und Steuerung sowie gerichtete Energie über eine gemeinsame Bedien- und Einsatzumgebung koordinieren.

„Kunden fragen nicht mehr danach, welcher einzelne Sensor oder Effektor der beste ist“, sagte Angus Harris, Chief Technology Officer von DroneShield. „Sie fragen vielmehr, wie sich die besten Technologien zu einer einzigen operativen Fähigkeit kombinieren lassen, die sich an die Entwicklung von Bedrohungen anpassen kann. Die Erweiterung unseres Ökosystems um den Hochleistungslaser von AIM Defence bietet Kunden innerhalb derselben offenen Architektur eine weitere Möglichkeit zur Drohnenbekämpfung. Es ist großartig, mit AIM Defence zusammenzuarbeiten, das – ebenso wie DroneShield – ein herausragendes Beispiel für die australische Verteidigungstechnologiebranche ist.“

„In Australien und anderswo schreitet die Einführung von Drohnenabwehrlösungen auf Basis gerichteter Energie schnell voran“, sagte Jenelle Frewen, Director of Strategic Initiatives bei AIM Defence. „Diese Zusammenarbeit mit DroneShield schafft einen Rahmen für weitere Kundendemonstrationen, Arbeiten zur Interoperabilität und zukünftige Einsatzmöglichkeiten, bei denen gerichtete Energie eine wichtige Rolle spielen kann. Durch die Integration von Fractl in die offene Architektur von DroneShield erhalten verbündete Verteidigungs- und Sicherheitsorganisationen eine bewährte Hard-Kill-Option zur Drohnenbekämpfung, die sie zu ihren bestehenden, mehrschichtigen Drohnenabwehr- und Luftverteidigungssystemen hinzufügen können.“

Die ersten Aktivitäten werden sich auf ausgewählte militärische und staatliche Endnutzer konzentrieren. Dabei sollen Einsatzmöglichkeiten untersucht werden, bei denen die Interoperabilität der Lösungen von DroneShield und AIM Defence zur Unterstützung missionskritischer Umgebungen für die Drohnenabwehr beitragen kann.

 

Quelle: DroneShield

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