Lagebild des Militärkraftfahrers – Field Operator HUD mit KI-gestützter Datenverarbeitung

Distance Technologies ein Entwickler von brillenlosen, KI-gestützten visuellen Augmentation-Lösungen aus Finnland hat sein neues, und permanent aktives Head-Mounted-Visual-Intelligence-System für den Militärkraftfahrer (MKF) vorgestellt. Field Operator HUD – Das erste Gerät einer neuen Reihe von Head-up-Displays (HUD) für Soldaten im Feld repräsentiert die nächste Generation visueller Augmentationssysteme, die die Wahrnehmung und das Lagebewusstsein auf dem Gefechtsfeld deutlich verbessern sollen.

Video: Distance Technologies

Das System minimiert laut Anbieter die kognitive Belastung der Augen und wird derzeit in iterativer Forschung und Entwicklung sowie in Feldversuchen mit mehreren NATO-Staaten weiterentwickelt. Es soll eine visuelle Verbesserungslösung für den Einsatz in einer Vielzahl von Militärfahrzeugen, von leichten Nutzfahrzeugen bis hin zu Kampfpanzern, in taktischen Gefechtsszenarien, sein.

Das Field Operator HUD (FOH) integriert patentierte Distance-Hardware mit einem eigenständigen HUD-Betriebssystem und KI-gestützter Datenverarbeitung, um die Lageerkennung für Fahrer von Gefechtsfahrzeugen zu verbessern.

Nach erfolgreichen Feldtests mit militärischen Nutzern in Großbritannien und Finnland wurde das FOH entwickelt, um die Lageerkennung zu optimieren, die Überlebensfähigkeit zu erhöhen und die visuelle Belastung zu reduzieren. Dies wird durch eine missionsorientierte, bedienergesteuerte Oberfläche erreicht, die gleichzeitig ein leichtes und kostengünstiges Design für den breiten Einsatz ermöglicht.

Field Operator HUD mit KI-gestützter Datenverarbeitung verbessert das Lagebild des Militärkraftfahrers
Field Operator HUD mit KI-gestützter Datenverarbeitung verbessert das Lagebild des Militärkraftfahrers.
Foto: Distance Technologies

Das System ist laut Hersteller das erste HUD, das speziell für die operative Anforderung entwickelt wurde, Führung und Kontrolle (C2) mit verbesserter visueller Wahrnehmung und vielfältigen Sensordaten in komplexen Landkampfumgebungen zu kombinieren.

Durch die direkte Integration relevanter Sensordaten in das Sichtfeld des Fahrers unterstützt das FOH die Lageerkennung und zeitnahe Entscheidungsfindung, ohne unnötige visuelle Ablenkung von den primären Fahr- und Missionsaufgaben zu verursachen.

Field Operator HUD

Die Notwendigkeit, mehrere Datenströme zu synthetisieren und Gefechtsfelddaten zu visualisieren, bietet nur dann einen deutlichen taktischen Vorteil, wenn der Bediener nicht mit zu vielen Informationen überfordert wird. Daher ist das neue FOH mit einer minimalistischen, missionsorientierten, modularen Benutzeroberfläche ausgestattet, die durch iterative Feldtests optimiert wurde.

Das Gerät integriert ausschließlich die missionskritischsten Daten aus vorhandenen Fahrzeug- und Soldatensystemen sowie Sensoren. Dies ermöglicht ein klares, einheitliches und gemeinsames Lagebild und gewährleistet so die Erfüllung der Missionsziele und die Sicherheit der Soldaten.

Sicht des Kraftfahrers,
Sicht des Kraftfahrers,
Foto: Distance Technologies

Die computergestützte Durchsichtoptik von Distance ist sowohl innerhalb als auch außerhalb des Fahrzeugs effektiv und ermöglicht natürlichen Komfort, optimale Wahrnehmung und Sicherheit.

Die modulare C2-Systemintegration des FOH ist mit bestehenden Plattformen wie ATAK und anderen kompatibel. Die Benutzeroberfläche wurde bewusst auf geringe kognitive Belastung ausgelegt und eignet sich für Visualisierungsszenarien im mittleren bis fernen Feld. Sie ist optimiert für fahrzeugmontierte und fahrzeugnahe Operationen.

Vorteile des FOH im Gefecht

Taktische Mobilität und Systeminteroperabilität – Es nutzt leichte, hochauflösende AR-Optik mit robuster kabelgebundener und drahtloser Integration in Fahrzeug- und Soldatensysteme. Es gewährleistet zuverlässige Konnektivität, Positionsbestimmung und Datendienste in GPS-freien und umkämpften Umgebungen.

 

Text: Redaktion / af

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