1,2 Milliarden US-Dollar – das ist der Wert einer neuen Finanzierungsrunde von Blackstone, Noteus, Airbus und Advent für Quantum Systems. Ziel ist der Ausbau industrieller Kapazitäten für vernetzte autonome Systeme in der Luft, zu Land und zu See. „Quantum Systems steht für die wachsende Stärke des europäischen Deep-Tech- und Defence-Ökosystems“, begründete Zoé Fabian-Frey, General Partner bei Noteus, das Engagement. Das Unternehmen hat gezeigt, wie Software, KI und operative Umsetzung unbemannte Systeme zu skalierbaren, souveränen Multi-Domain-Fähigkeiten weiterentwickeln können.“
„The Future is Unmanned“, bekräftigte Florian Seibel, Co-CEO und Co-Gründer von Quantum Systems. „Verteidigung wird künftig durch autonome Systeme geprägt, die in Echtzeit über verschiedene Einsatzbereiche hinweg zusammenarbeiten.“ Mit Quantum Systems solle ein Neo-Prime der nächsten Generation entstehen, der das Potenzial hat, Verteidigung zu revolutionieren.
Nach einer aktuellen Meldung von Quantum Systems hat das Unternehmen heute die Unterzeichnung seiner Series-D-Finanzierungsrunde über 1,2 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Die Post-Money-Bewertung des Unternehmens steigt demnach auf ungefähr 8 Milliarden US-Dollar.
Finanzierungsrunde für Quantum Systems
„In nur wenigen Jahren ist Quantum Systems zu einem verlässlichen Technologiepartner im Verteidigungsbereich geworden“, sagte Sven Kruck, Co-CEO von Quantum Systems. „Diese Finanzierung ermöglicht es uns, unsere Produktion weiter auszubauen, international zu wachsen und die nächste Generation KI-gestützter autonomer Systeme in der Luft, zu Land, zu See und in angrenzenden Einsatzbereichen bereitzustellen.“

Die Finanzierung hat die Bewertung von Quantum Systems mehr als verdoppelt. Aus Sicht des Unternehmens spiegele dies das „starke Umsatzwachstum, die nachgewiesene Profitabilität sowie den Anspruch des Unternehmens wider, mit seiner Multi-Domain-Strategie eine neue Kategorie im Verteidigungsmarkt zu prägen“.
Investoren sind überzeugt
Die Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von Blackstone, Noteus, Airbus und Advent angeführt und von einem hochkarätigen Konsortium aus Crossover und langfristig orientierten, institutionellen Investoren unterstützt. Dazu zählen BOND, Fidelity Management & Research Company, Wellington Management, A.P. Moller Holding und Elephant Lake Ventures sowie bestehende Investoren, wie Balderton und HV Capital.
„Wir glauben“, so Mike Marshall, Managing Director bei Advent, „dass Quantum Systems im Zentrum des Wandels hin zu unbemannten Systemen steht und dass sie über die Produkttiefe, die Kundennachfrage und den industriellen Anspruch verfügen, um international zu skalieren.“
David Kaden, Senior Managing Director bei Blackstone, ergänzte: „Der europäische Verteidigungsmarkt befindet sich in einem strukturellen Wandel. Dadurch entsteht erheblicher Kapitalbedarf, um den Sektor weiterzuentwickeln und fortschrittliche Technologien schnell in die Anwendung zu bringen.“
Geld, das wirken soll
Die Mittel aus der Finanzierungsrunde sollen in den Ausbau von Produktionskapazitäten, die Absicherung der Lieferketten, die Skalierung der Lieferinfrastruktur in verbündeten Märkten sowie die Weiterentwicklung in Software und KI fließen.

„Quantum Systems hat ein Finanzprofil aufgebaut, das im Verteidigungsbereich neue Maßstäbe setzt“, erklärte Jonas Jarosch, CFO von Quantum Systems. „Mit diesen Finanzierungserlösen werden wir unsere nächste Wachstumsphase beschleunigen.“
So solle insbesondere der Übergang von unbemannten Einzelplattformen zu einer interoperablen Systemfamilie beschleunigt werden. Als Tool dient hier MOSAIC UXS, die Missionssoftware von Quantum Systems.
Im Zuge der Series D bauen zudem Airbus Defence and Space und Quantum Systems ihre strategische Zusammenarbeit aus. Beide Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken zusammenbringen, um die Entwicklung souveräner europäischer Verteidigungstechnologien schneller voranzutreiben.
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