Die USA versuchen, die iranischen Behauptungen zu überprüfen, wonach das Land bei den Angriffen vom 20. Februar auf seine Nuklearanlagen nicht explodierte US-Bomben vom Typ GBU-57 „Massive Ordnance Penetrator“ (MOP) geborgen haben und diese nun nachbauen solle.
Die iranischen Revolutionsgarden behauptet, im Juni 2025 im Rahmen der Operation Midnight Hammer eine intakte GBU-57 – eine 30.000-Pfund-Bunkerbrechende-Bombe, die für tief unterirdische Ziele wie Fordow konzipiert ist – sowie über 15 weitere US-Munitionsvarianten erbeutet zu haben. Iranische Quellen berichten von einem erfolgreichen Nachbau von Komponenten zur Entwicklung von Sprengköpfen für Fattah- und Khorramshahr-4-Raketen, die eine Betondurchdringung von 20 Metern erreichen, gegenüber 60 Metern bei der US-Bombe.
Israelische Experten bezweifeln eine vollständige Nachbildung und verweisen zudem auf den Mangel an B-2-Bombern im Iran, die für den Einsatz der 13- bis 30-Tonnen-Waffe erforderlich wären, sowie auf den unwahrscheinlich kurzen Zeitrahmen zwischen dem Abwurf der Bombe durch die US-Luftwaffe und des angeblichen iranischen Nachbaus.
Die GBU-57 im Einsatz
Die USA setzten GBU-57 bei B-2-Angriffen auf iranische Nuklearanlagen ein, was Boeing dazu veranlasste, Verträge zur Wiederauffüllung der Bestände und zur Entwicklung von Nachfolgemodellen abzuschließen. Die Bemühungen des Iran stehen im Einklang mit seiner Geschichte der Nachahmung erbeuteter US-Technologie, wodurch möglicherweise die Durchschlagskraft ballistischer Raketen zur regionalen Abschreckung verbessert wird.
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