Mit Wind in den Segeln: „Gorch Fock“ auf dem Weg über den Atlantik

Am Dienstag, dem 7. April 2026 um 12 Uhr, heißt es für die „Gorch Fock“, das Segelschulschiff der Deutschen Marine, wieder „Leinen los“. Es geht über den Atlantik zu den Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.

Das Segelschulschiff GORCH FOCK unter Vollsegel auf der Auslandsausbildungsreise auf dem Atlantik.
Das Segelschulschiff GORCH FOCK unter Vollsegel auf der Auslandsausbildungsreise auf dem Atlantik.
Foto: Deutsche Marine

Für die Auslandsausbildungsreise wird die „Gorch Fock“ zu einer Atlantiküberquerung starten. Stationen auf der Reise sind Bayonne (Frankreich), Las Palmas (Gran Canaria, Spanien), Hamilton (Bermuda), Norfolk, Baltimore und New York (USA) sowie Halifax (Kanada) und Reykjavik (Island).

Für den Kommandanten, Kapitän zur See Elmar Bornkessel, steht eine Reise mit vielen Facetten bevor: „Auf der kommenden 189. Auslandsausbildungsreise bilden wir Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter in einer besonders seemännisch anspruchsvollen Umgebung im Nordatlantik aus. Zusätzlich starten wir das Programm Work & Travel für junge Soldatinnen und Soldaten auf der „Gorch Fock“. Die Fahrt bietet zahlreiche Höhepunkte – von der Transatlantikpassage über das Einlaufen am 4. Juli in New York anlässlich der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten bis zum Wiedersehen der Schwesterschiffe im Rahmen der „Five Sisters Trophy“ von New York nach Boston. Als Kommandant erwarte ich, dass diese Reise unseren jungen Seeleuten unvergessliche Momente schenkt, sie maritim prägt und gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet,“ führt der Kommandant aus.

Work & Travel auf der „Gorch Fock“

Erstmalig wird auf der „Gorch Fock“ das Work & Travel-Programm angeboten. Auf jedem Reiseabschnitt nimmt das Schiff 25 junge Männer und Frauen mit, die über den freiwilligen Wehrdienst in die Bundeswehr gekommen sind. „Die Reise muss man gut planen“, sagt der Kommandant. Rund 230 Besatzungsmitglieder sind an Bord – volle Auslastung: „Die ein oder andere Lücke zwischen der Hängematte, die vielleicht in der jüngeren Vergangenheit noch da war, wird es dann nicht mehr geben“, so Bornkessel.

 

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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