HII weitet verteilten Schiffbau auf amphibische Schiffe aus

Die Sparte Ingalls Shipbuilding von HII hat ihre Strategie des verteilten Schiffbaus auf die modulare Fertigung von Baueinheiten für das Programm der amphibischen Transportdockschiffe der U.S. Navy ausgeweitet; den Auftakt bildet die Philadelphia (LPD 32). Diese Erweiterung knüpft an den bewährten Erfolg des verteilten Schiffbaus beim Zerstörerprogramm von HII an und unterstreicht das Engagement des Unternehmens, den Fertigungsdurchsatz zu steigern und die industrielle Basis des Landes zu stärken.

Werftarbeiter mit grünem Schutzhelm vor dem im Bau befindlichen Schiffsrumpf der LPD-32 in einer Schiffbauhalle
Die Sparte Ingalls Shipbuilding von HII hat ihre Strategie des verteilten Schiffbaus auf die modulare Fertigung von Baueinheiten für das Programm der amphibischen Transportdockschiffe der U.S. Navy ausgeweitet; den Auftakt bildet die Philadelphia (LPD 32).
Foto: HII

„Die Ausweitung des verteilten Schiffbaus auf das LPD-Programm ist ein entscheidender Schritt, um die Kapazitäten an den steigenden Bedarf der Flotte anzupassen“, erklärte Brian Blanchette, Präsident von Ingalls Shipbuilding. „Indem wir ausgewählte Struktureinheiten an bewährte Partner vergeben – ganz ähnlich wie beim Zerstörerprogramm der Klasse Flight III –, ermöglichen wir eine stärkere Parallelfertigung. Gleichzeitig schaffen wir für unser Team bei Ingalls Freiräume, um sich auf die komplexen Montage- und Integrationsarbeiten zu konzentrieren, die nur eine Großwerft leisten kann.“

Acht Struktureinheiten für die Philadelphia (LPD 32) wurden an zwei Partner vergeben und befinden sich bereits in der frühen Fertigungsphase. Dieser Ansatz baut auf den Effizienzgewinnen des Zerstörerprogramms (Flight III) auf; dort waren von Partnern gefertigte Einheiten für die Thad Cochran (DDG 135) bereits vor der offiziellen Kiellegung im Oktober 2025 eingetroffen und hatten Arbeiten in frühen Fertigungsstadien unterstützt. Ingalls strebt an, diese Effizienzsteigerungen auch bei der Fertigung amphibischer Schiffe zu erzielen.

HII: Verdopplung des Volumens der verteilten Schiffbauarbeiten

Mit Blick auf die Zukunft bleibt der verteilte Schiffbau ein zentraler Bestandteil, um den Bedarf der Marineflotte zu decken. Im vergangenen Jahr hat HII das Volumen der verteilten Schiffbauarbeiten verdoppelt; für 2026 plant das Unternehmen eine weitere Steigerung der an Partner vergebenen Fertigungsstunden um 30 Prozent, wobei der Bau amphibischer Schiffe einen wesentlichen Anteil an diesem Wachstum ausmacht.

 

Text: Redaktion / af

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