„Heute machen wir einen entscheidenden Schritt nach vorn für Europas Sicherheit und digitale Souveränität“, kommentierte Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Weltraum, den Abschluss der Verhandlungen zu IRIS², Europas neuer Flaggschiff-Satellitenkonstellation. Die Vereinbarung wächst um Dutzende zusätzliche Satelliten und bringt mit dem belgischen Start-up Aerospacelab einen Newcomer in die erste Reihe der europäischen Raumfahrtindustrie.

Die Europäische Kommission und das SpaceRISE-Konsortium haben heute ihre Verhandlungen zu IRIS² abgeschlossen und eine entsprechende Umsetzungsvereinbarung unterzeichnet. Damit wechselt das Programm offiziell von der Planungs- in die Umsetzungsphase.
Die im Januar aufgenommenen Gespräche – intern als „Rendezvous 1“ bezeichnet – bestätigten zentrale Parameter wie Systemdesign, Kapazität, Zeitplan, Zielpreis und die Investitionen der privaten Betreiber. Auch wurde mit der heutigen Einigung festgelegt, welche Unternehmen beteiligt sind: neben etablierten Raumfahrtunternehmen wie Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space und OHB ist auch das belgische Start-up Aerospacelab.
IRIS² – Europas Kommunikationszukunft
Das System IRIS² soll Europas eigenes, souveränes Satellitennetz für sichere Konnektivität werden. Regierungen, Verteidigungs- und Sicherheitskräfte, aber auch zivile Organisationen wie Rettungsdienste in der gesamten EU sollen es einmal nutzen. Das Ziel ist eine sichere und zuverlässige Kommunikation – unabhängig von außereuropäischer Infrastruktur.




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