DND, die deutsche Tochtergesellschaft des israelischen Rüstungsunternehmens Rafael, befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit einigen deutschen Unternehmen über die lokale Produktion des Luftverteidigungssystems Iron Dome.
Defence Network berichtete über das aktive Interesse Deutschlands an dem in Israel kampferprobten System.
Laut einem Bericht der Financial Times befindet sich Volkswagen (VW) in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem israelischen Unternehmen Rafael über die Produktion von Teilen des israelischen Systems in Deutschland.
Die Gespräche zwischen DND und dem deutschen Automobilhersteller konzentrieren sich auf die Umrüstung eines der Werke des Unternehmens zur Herstellung von Teilen des Luftverteidigungssystems.
Israelische Quellen bestätigen die Verhandlungen und fügten hinzu, dass die deutsche Regierung den Plan unterstützt, der bei einer Genehmigung innerhalb von 12 bis 18 Monaten in Produktion gehen könnte.
VW-Standort würde sich auf Nicht-Raketen-Komponenten des Iron Dome konzentrieren
Dem Bericht der Financial Times zufolge würde sich der VW-Standort Osnabrück auf Nicht-Raketen-Komponenten wie Schwerlast-Lkw für den Raketentransport, Abschussvorrichtungen und Stromgeneratoren zur Versorgung des Systems konzentrieren.
Der Bericht fügt hinzu, dass Rafael eine separate Anlage für die Tamir-Abfangraketen plant.
Das israelische Unternehmen Rafael, Entwickler des Iron Dome, baut seine Produktion angesichts geopolitischer Spannungen aus und wählt Deutschland aufgrund der starken bilateralen Beziehungen. VW hat klargestellt, dass es eine direkte Waffenproduktion ausschließt, aber Partnerschaften im Verteidigungsbereich prüft.
Mit WhatsApp immer auf dem neuesten Stand bleiben!
Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal, um die Neuigkeiten direkt auf Ihr Handy zu erhalten. Einfach den QR-Code auf Ihrem Smartphone einscannen oder – sollten Sie hier bereits mit Ihrem Mobile lesen – diesem Link folgen:











