Sollten sich die europäischen NATO-Mitglieder Sorgen über den möglichen Einsatz des „Kill Switch“ durch die USA machen, falls sich eine Krise, die die Zukunft der NATO betrifft, weiter verschärft?
Auch in Israel wird diese Frage diskutiert. „Wenn die Regierung in Washington morgen ihre Haltung ändern will, stellt diese Option dann eine echte Bedrohung dar?“, fragte eine israelische Quelle.
Europäische Länder, die moderne, in den USA hergestellte Waffensysteme wie die F-35 Lightning II, Patriot-Raketenabwehrsysteme, HIMARS und Link-16-Netzwerke einsetzen, haben angesichts der Spannungen unter der Regierung von Präsident Trump erhebliche Bedenken hinsichtlich potenzieller US-Kontrollmechanismen geäußert, die oft als „Kill Switch“ oder „Aus-Schalter“ bezeichnet werden.
Hat die F-35 einen „Kill Switch“?
Alle Quellen wiesen darauf hin, dass es keine bestätigten Beweise dafür gibt, dass ein solcher „Kill Switch“ existiert. Stattdessen können die USA Systeme mitten im Einsatz sofort außer Betrieb setzen, beispielsweise durch das Abschalten von F-35 im Flug. Die Einflussmöglichkeiten der USA beruhen vielmehr auf Softwareabhängigkeiten: Die F-35 erfordert häufige Updates über ALIS/ODIN-Systeme, die von Lockheed Martin verwaltet werden; werden diese vorenthalten, verschlechtern sich Missionsdatendateien (MDF) und die Kampfeffizienz rapide.
Somit gehen Experten davon aus, dass die USA keinen „Kill Switch“ benötigen, um Waffen außer Gefecht zu setzen. Stattdessen können sie den Zugang zu kritischen Wartungs-, Logistik- und Lieferketten wie Ersatzteilen für F-35-Triebwerke oder Flugzeugzellen blockieren.
Den Experten zufolge können die USA auch den Zugang zu von den USA kontrollierten Netzwerken wie Link 16 einschränken, die für die moderne netzwerkzentrierte Kriegsführung unerlässlich sind.
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