In dieser Woche erhielt Hexonia von der Bw Bekleidungsmanagement GmbH (BwBM) einen bedeutenden Zuschlag. Das Bekleidungsunternehmen wird den neuen Gefechtshelm für die deutschen Streitkräfte liefern. Damit bezieht die Bundeswehr von Hexonia einen Gefechtshelm, der nach Angaben des Herstellers nicht nur modern und bedarfsgerecht ist, sondern auch ausschließlich inhouse, am Firmenstandort in Nettetal sowie am polnischen Standort der NFM Group in Lębork produziert wird.

In 2020 begann Hexonia mit der Entwicklung von Gefechtshelmen, seit 2022 rüstet das Unternehmen die deutschen Spezialkräfte (KSK) mit dem Helmsystem Spezialkräfte aus. Mit der Entwicklungskompetenz der vergangenen Jahre sowie umfangreichen Investitionen in neuste Fertigungstechnologien ist es dem Mittelständler aus Nettetal nun gelungen, einen modernen Helm zu entwickeln, der auf den aktuellen Bedarf und die Spezifikationen der Bundeswehr zugeschnitten ist.
Der Helm aus ultraleichtem hochfestem Polyethylen bietet ballistischen Schutz vor Splittern und Pistolenmunition. Das niedrige Eigengewicht seiner Kalotte sowie die individuell durch den Nutzer anpassbare Innenausstattung mit Pads Polsterungen, Kopfband und Kinnriemen erzeugen einen hohen Tragekomfort und sorgen für einen stabilen Sitz auch beim Einsatz von zusätzlichem Equipment. Hexonia liefert den Helm in den Varianten High Cut und Low Cut.

„Sich in einer Ausschreibung in der Größenordnung gegen starke Konkurrenten am Markt durchzusetzen, ist für uns alle ein großer Erfolg. Besonders stolz sind wir darauf, dass bei der Vergabe die Nutzerbewertung einen besonderen Ausschlag gegeben hat. Das bestärkt uns in unserem Bestreben, nah am Kunden zu sein und passende Lösungen verfügbar zu machen“, erläutert Dennis Rechenberger, Director Business Development bei Hexonia.
Hexonia setzt auf Wertschöpfung im Inland und Partner in Europa
Seit je her prägen zwei betriebswirtschaftliche Prinzipien das Handeln von Hexonia: Die Produktion am eigenen Firmenstandort und innerhalb Europas sowie die Beschaffung von Material und Bauteilen aus EU- und NATO-Ländern. Dadurch gewährleistet das Unternehmen konsequent die Verfügbarkeit seiner Produkte. Auch bei der Fertigung des Gefechtshelm Streitkräfte folgt Hexonia diesen Leitlinien.
Der Zusammenschluss mit der NFM Group (in 2022) und damit der Zugang zu einem europaweiten Produktionsnetzwerk ermöglicht es der niederrheinischen Firma, bei der Helmproduktion die Wertschöpfung weitestgehend innerhalb der Gruppe und in Deutschland zu erbringen.

„Für uns als Unternehmen, aber auch für den Wirtschaftsstandort hat der Auftrag eine enorm große Bedeutung. Dadurch können wir weiter umfangreich in eigene Anlagen und Ressourcen investieren. Indem wir einen Großteil der Fertigung und die gesamte Instandsetzung bei uns in Nettetal vornehmen, erhalten und schaffen wir sichere Arbeitsplätze und tragen dazu bei, dass die Verteidigungsinvestitionen der Bundesregierung als Wertschöpfung im Inland bleiben“, betont Sabine Albert, Geschäftsführerin der Hexonia GmbH.
Helm-Auftrag ist Symbol einer starken Partnerschaft von Hexonia und NFM
„Den Zuschlag für diese bedeutende Helmausschreibung in Deutschland sehen wir als Bestätigung unserer täglichen Arbeit, die geprägt ist von einer intensiven länderübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der NFM Group. Als Center of Excellence für Helme innerhalb der NFM Group hat Hexonia die Entwicklung des neuen Gefechtshelms für die deutschen Streitkräfte federführend vorangetrieben und die technische Expertise aus verschiedenen NFM Business Units einfließen lassen. So ein Projekterfolg kann nur das Ergebnis von Teamwork sein. Wir sind stolz darauf, dass wir innerhalb der NFM Group auf diese Synergien zurückgreifen können“, sagt Nils Toverud, Deputy CEO der NFM Group.
Quelle: Hexonia
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