Die Regierung in Norwegen hat der Beschaffung von zwei weiteren U-Booten der Klasse 212CD zugestimmt. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung erhält TKMS eine umfassende Auftragserweiterung im laufenden 212CD-Programm – einem der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte. Die Zahl der für die Königlich Norwegische Marine vorgesehenen Boote steigt damit von vier auf insgesamt sechs Stück.
CEO Oliver Burkhard unterstreicht die Bedeutung des deutsch-norwegischen U-Boot-Programms und der norwegischen Auftragserweiterung: „Mit diesem strategisch wichtigen und nun weiterwachsenden Projekt tragen wir entscheidend zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas und der Beziehung beider Länder bei. Wir freuen uns gleichermaßen über das weiter entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeits- und Produktqualität sowie die bestehende Partnerschaft.“
Mit weiterentwickelten Fähigkeiten der Lagebilderstellung, einer erweiterten Vernetzbarkeit mit verbündeten Einheiten und einer noch geringeren Signatur setzt die Klasse 212CD weltweit neue Maßstäbe als modernstes konventionelles U-Boot.
Der kooperative Ansatz bietet zudem nicht nur eine Lösung, die mit den NATO-Streitkräften kompatibel ist und anspruchsvollen weltweiten Einsatzstandards entspricht, einschließlich denen der Arktis, sondern auch Vorteile bei der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Besatzung, Logistik und Wartung. In Folge dessen ergeben sich positive Effekte hinsichtlich der Kosten sowie Mehrwerte auf Seiten der deutschen und der norwegischen Industrie.
Die deutsche Bundesregierung hat bereits im Dezember 2024 den Vertrag für die Beschaffung ihrer vier Optionsboote unterschrieben. Damit stieg die Anzahl der bei TKMS bestellten 212CD-U-Boote für die Deutsche Marine von ursprünglich zwei auf ebenfalls insgesamt sechs U-Boote. Mit der norwegischen Auftragserweiterung erreicht das Programm sein bislang geplantes maximales Auftragsvolumen von insgesamt zwölf U-Booten.
Als nächste Phase besteht die Möglichkeit der Programmerweiterung um potenziell bis zu zwölf kanadische U-Boote. Hierfür setzt sich TKMS mit seinen deutschen und norwegischen Partnern im laufenden Wettbewerbsverfahren ein.
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