Angesichts der Lehren aus den jüngsten bewaffneten Konflikten im Nahen Osten und mit Blick auf China baut die US-Marine ihre Fähigkeiten aus, ihre Schiffe und die umliegenden Gebiete vor Bedrohungen aus der Luft wie Hyperschallraketen zu schützen.
Die US-Regierung gab einen Vertrag mit Lockheed Martin über die Entwicklung, Integration und Erprobung des PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE) in das Aegis-Kampfsystem bekannt. Damit reiht sich die US-Marine in die Riege der weltweiten Nutzer des PAC-3 MSE ein, zu denen auch die US-Armee und 16 Partnerländer gehören, was den Kriegsschiffen der US-Marine einen Vorteil verschafft.
Das PAC-3 MSE ist eine Hochgeschwindigkeits-Abfangrakete vom Typ „Hit-to-Kill“, die ursprünglich für das bodengestützte Patriot-Luft- und Raketenabwehrsystem der US-Armee entwickelt wurde. Es eignet sich hervorragend zum Abfangen von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern, Drohnen und Flugzeugen in der Endphase, wobei es kinetische Energie anstelle von Sprengstoff nutzt. Seine kompakte Größe und fortschrittliche Suchköpfe machen es ideal für Umgebungen mit hoher Bedrohungsdichte.
PAC-3 MSE kann von Zerstörern der Alreigh-Burke-Klasse abgefeuert werde
Das Aegis-Kampfsystem, das auf Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse und Kreuzern der Ticonderoga-Klasse eingesetzt wird, nutzt das Mk-41-Vertikalabschusssystem (VLS) zum Abfeuern von Raketen, die von SPY-1- oder SPY-6-Radaren gesteuert werden.
Jüngste Verträge der US-Marine mit Lockheed Martin ermöglichen den Start von PAC-3 MSE aus diesen VLS-Zellen und bieten damit eine zusätzliche Verteidigungsoption neben SM-2-, SM-3-, SM-6- und ESSM-Raketen. Dies erweitert die Fähigkeit von Aegis, Hyperschall-, Manövrier- und Schwarmbedrohungen ohne neue Hardware zu bewältigen.
Dieses Upgrade zielt auf sich entwickelnde Bedrohungen wie chinesische Hyperschall-Anti-Schiffs-Raketen und Drohnenschwärme in hochintensiven Konflikten wie im Pazifik und im Roten Meer ab.
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