Das deutsch-ukrainische Joint Venture Quantum Frontline Industries hat in München die erste in Deutschland gefertigte Linza 3.0 an die ukrainischen Streitkräfte übergeben – im Beisein von Präsident Wolodymyr Selenskyj und Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Im Vorfeld der Munich Security Conference hat das neu gegründete Joint Venture Quantum Frontline Industries (QFI) die erste in Deutschland produzierte ukrainische Drohne offiziell übergeben. Wolodymyr Selenskyj nahm die Linza 3.0 persönlich in Empfang, während Boris Pistorius die Patenschaft für die Übergabe übernahm. Das Gemeinschaftsunternehmen war erst im Dezember 2025 angekündigt worden.
QFI ist ein Zusammenschluss von Quantum Systems und Frontline Robotics. Die Produktion am neuen Standort in Deutschland startete nach Unternehmensangaben nur zwei Monate nach Bekanntgabe des Projekts. Ziel ist die Fertigung von bis zu 10.000 Drohnen pro Jahr für die ukrainischen Streitkräfte. Perspektivisch soll die Produktion weiter automatisiert und ausgebaut werden, um auch andere europäische Partner mit ukrainischer Technologie zu versorgen.
Liza 3.0 von Quantum Frontline Industries
Bei der übergebenen Linza 3.0 handelt es sich um eine KI-gestützte Mehrzweckdrohne mit 12-Zoll-Rahmen, die bis zu vier Kilogramm Nutzlast über eine Distanz von 15 Kilometern transportieren kann und bis zu 60 Minuten in der Luft bleibt. Das System basiert auf Front-Erfahrungen ukrainischer Entwickler und ist bereits bei den ukrainischen Verteidigungskräften im Einsatz. Die Einbindung des Ukrainian Council of Defence Industry unterstreicht zudem die industrielle Zusammenarbeit beider Länder.
Text: Redaktion
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