Rheine: RENK steigert Lieferfähigkeit

Bis 2030 will RENK die Lieferung von Getrieben in Deutschland mehr als verdreifachen. Damit das funktioniert, wachsen derzeit die Defense-Kapazitäten auch am Standort Rheine deutlich an. 30 Prozent jährlich, heißt es heute aus dem Unternehmen. Drei neue hochmoderne Bearbeitungszentren durch Investitionen von über 20 Millionen Euro bis 2030 sollen die Lieferfähigkeit am Standort sichern.

Zwei Mitarbeiter des Getriebeherstellers RENK bedienen eine industrielle Fertigungsmaschine in einer Produktionshalle vor Medienvertretern
Dr. Emmerich Schiller, COO RENK Group AG.
Foto: RENK / Anne Kaiser

Als ANbieter von Antriebslösungen für den militärischen Bereich baut die RENK Group ihre Produktionskapazitäten deutlich aus: Bis 2030 will das Unternehmen die Ausbringung an Getrieben im Stammwerk Augsburg mehr als verdreifachen – auf deutlich über 2.000 Einheiten pro Jahr.

Deshalb stärkt RENK seine bestehenden Standorte, indem die Methoden des neuen Produktionskonzepts ab 2025 schrittweise von Augsburg auf das gesamte Produktionsnetzwerk übertragen werden. Die feierliche Einweihung drei neuer Bearbeitungszentren im Werk Rheine markiert heute den nächsten Meilenstein bei der Umsetzung dieses Programms: Die Kapazitäten am Standort wachsen seit 2025 jährlich um mehr als 30 Prozent. RENK investiert hier bis 2030 über 20 Millionen Euro.

„Diese Kapazitätserweiterung ist ein weiterer Schritt in der konsequenten Skalierung unseres globalen Produktionssystems in Richtung Serienfertigung. Hierbei übertragen wir etablierte Methoden aus der Automobilindustrie. Das schafft nicht nur deutliche Effizienzsteigerungen, sondern vor allem robuste Prozesse, die auch bei steigenden Stückzahlen unser hohes Qualitätsniveau sicherstellen. Gleichzeitig schaffen wir damit ein modernes und hochattraktives Arbeitsumfeld – was wir hier in Rheine sehen, ist dafür ein starkes Beispiel“, sagte Dr. Emmerich Schiller, COO der RENK Group AG.

Standort Rheine exemplarisch für gruppenweites Wachstum bei RENK

Am zweitgrößten Werk von RENK werden ab sofort Komponenten für den Getriebetyp HSWL 256 gefertigt, der unter anderem im Schützenpanzer Puma zum Einsatz kommt. Der Ausbau in Rheine ist Teil der Investitionen, die RENK im Rahmen der Initiative „Made for Germany“ zugesagt hat. Bis 2028 investiert das Unternehmen bis zu 325 Millionen Euro in Deutschland in Digitalisierung, Innovation und Kapazitätsausbau. Der Ausbau in Rheine sichert und schafft Arbeitsplätze am Standort und über die gesamte Gruppe hinweg.

Mit der gesteigerten Lieferfähigkeit unterstützt RENK zudem die Umsetzung der neuen NATO-Fähigkeitsziele und die Modernisierungsvorhaben der Bundeswehr sowie verbündeter Streitkräfte.

 

Quelle: RENK

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