Am 22. Dezember 2025 kündigte US-Präsident Donald Trump ein neues goldenes Zeitalter für die U.S. Navy an. Grund ist der Bau der neuen Trump-Klasse an Schiffen. Die Trump-Klasse ist eine Klasse von geplanten Lenkwaffen-Schlachtschiffen der U.S. Navy. Seit der Außerdienststellung der USS Missouri im Jahr 1992 betreibt die U.S. Navy keine Schlachtschiffe mehr. Präsident Trump will die U.S. Navy wieder zur stärksten Marine der Welt machen. Damit unterstreicht er seinen Kolonialanspruch in Mittel- und Südamerika sowie in Grönland. Allerdings benötigen die USA auch eine sehr starke Marine, sollten sie den Schutzanspruch für Taiwan und andere asiatische Länder aufrechterhalten wollen.
Zunächst sollen zwei Schiffe gebaut werden, das erste soll die Bezeichnung USS Defiant (BBG-1) erhalten. Laut Trump sollen bis zu 25 Schlachtschiffe Teil seiner „Goldenen Flotte“ werden. Laut Trump handelt es sich um „das schnellste, das größte und mit Abstand 100-mal leistungsstärker als jedes jemals gebaute Schlachtschiff“. Die Defiant werde „das größte, tödlichste und vielseitigste und das am besten aussehende Kriegsschiff überall auf den Weltmeeren“ sein. Präsident Trump will sich persönlich an der Planung und Ausgestaltung der Schiffe beteiligen. Diese sollen mit konventionellen und nuklearen Marschflugkörpern ausgestattet werden.
Doch schon jetzt wird die U.S. Navy von Grund auf überholt und erhält ständig neue Schiffe und Boote.
Noch vor der Trump-Klasse werden neue und kleine Überwasserkampfschiffe gebaut. Die Ingalls Shipbuilding Division von HII wurde von der U.S. Navy am 19. Dezember 2025 ausgewählt, um das zukünftige kleine Überwasserkampfschiff (Small Surface Combatant; SSC) zu entwerfen und zu bauen, wobei das bewährte Design des von Ingalls gebauten National Security Cutter (NSC) der Legend-Klasse zum Einsatz kommen wird. Mit ihrer bewährten Erfahrung im Bau komplexer Schiffe und den verfügbaren Kapazitäten werden die Schiffbauer von Ingalls erneut neben ihren Zerstörer- und Amphibienfahrzeug-Baureihen, in denen die National Security Cutter gebaut wurden, Bauaktivitäten aufnehmen und dabei die gleiche Bauabfolge anwenden.
„Wir freuen uns darauf, die Navy bei diesem wichtigen Programm zu unterstützen“, sagte Chris Kastner, Präsident und CEO von HII. „Geschwindigkeit ist entscheidend, und das Design der NSC-Schiffe ist stabil und produzierbar und wird zu vorhersehbaren Zeitplänen führen. Ich habe großes Vertrauen in das Team von Ingalls, dieses Programm durchzuführen, und in unsere laufenden Bemühungen mit unseren Partnern, die industrielle Basis des US-Schiffbaus erfolgreich zu erweitern, um den Anforderungen der Marine gerecht zu werden.“
Derzeit baut Ingalls gleichzeitig drei Schiffsklassen (DDG 51 Flight III, LHA und LPD Flight II) und modernisiert die Lenkwaffenzerstörer der Zumwalt-Klasse mit technologischen Upgrades, darunter die Integration des konventionellen Schnellangriffswaffensystems. Ingalls unterstützte die U.S. Coast Guard fast zwei Jahrzehnte lang durch den Bau und die Lieferung von zehn National Security Cutters (NSCs) der Legend-Klasse. Der letzte Cutter wurde im Oktober 2023 ausgeliefert.
HII hat über 1 Milliarde US-Dollar in die Infrastruktur, die Anlagen und die Werkzeuge von Ingalls Shipbuilding investiert und die Werft damit in die Lage versetzt, Systeme und Plattformen der nächsten Generation zu unterstützen. HII hat in diesem Jahr Schiffbauaufträge an 23 Outsourcing-Partner vergeben und Partnerschaften mit internationalen Herstellern geschlossen, um sinnvolle Möglichkeiten zur Erweiterung der Kapazitäten zu erkunden, darunter auch die Bewertung der Errichtung einer zusätzlichen Werft in den USA.
Zerstörer Ted Stevens (DDG 128) an U.S. Navy ausgeliefert
Während die neuen SSC-Schiffe noch gebaut werden müssen, wurde am 29. Dezember 2025 ebenfalls durch die Ingalls Shipbuilding Division von HII der Lenkwaffenzerstörer Ted Stevens (DDG 128) der Arleigh-Burke-Klasse an die U.S. Navy ausgeliefert. Dies ist der zweite Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse der Flight-III-Serie, der von Ingalls Shipbuilding ausgeliefert wurde.
„Die Auslieferung der Ted Stevens spiegelt die starke Dynamik unseres Zerstörerprogramms wider, da wir die Produktion der Flight III beschleunigen und die Flotte mit verbesserten Fähigkeiten ausstatten“, sagte Brian Blanchette, Präsident von Ingalls Shipbuilding. „Wir fühlen uns geehrt, die DDG 128 an die Navy auszuliefern, da wir wissen, dass sie in den kommenden Jahrzehnten ein wichtiger Faktor für die Stärkung der maritimen Sicherheit der USA sein wird.“
Die zukünftige USS Ted Stevens repräsentiert die nächste Generation von Überwasserkampfschiffen für die U.S. Navy und verfügt über das zweitbeste Radarsystem der Klasse Flight III AN/SPY-6 (V)1 sowie das Kampfsystem Aegis Baseline 10, das entwickelt wurde, um Bedrohungen bis weit ins 21. Jahrhundert hinein abzuwehren.
Bei Ingalls Shipbuilding befinden sich vier weitere Zerstörer der Flight III-Klasse im Bau und sieben weitere in der frühen Vorplanungsphase. Um den Durchsatz zu erhöhen und die gestiegene Nachfrage der U.S. Navy nach Schiffen zu befriedigen, hat Ingalls kürzlich eine Initiative zum verteilten Schiffbau gestartet, um die Termintreue für alle bei Ingalls gebauten Schiffe zu verbessern, indem es Partnerschaften mit Werften und Herstellern außerhalb des traditionellen Arbeitsmarktes des Unternehmens eingeht.
Bis heute hat Ingalls Shipbuilding 36 Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse an die U.S. Navy ausgeliefert, darunter die ersten Flight III, USS Jack H. Lucas (DDG 125) und Ted Stevens (DDG 128). Die vier in Bau befindlichen Zerstörer der Flight III-Klasse sind: Jeremiah Denton (DDG 129), George M. Neal (DDG 131), Sam Nunn (DDG 133) und Thad Cochran (DDG 135). Darüber hinaus befindet sich Ingalls in der frühen Vorplanungs- und Materialbeschaffungsphase für die John F. Lehman (DDG 137), die Telesforo Trinidad (DDG 139), die Ernest E. Evans (DDG 141), die Charles French (DDG 142), die Richard J. Danzig (DDG 143) Intrepid (DDG 145) und Robert Kerrey (DDG 146).
Die Zerstörer der DDG 51 Arleigh Burke-Klasse bieten laut U.S. Navy Multi-Mission-Fähigkeiten und können unabhängig oder als Teil von Trägerkampfgruppen, Oberflächenkampfgruppen, amphibischen Bereitschaftsgruppen und Nachschubgruppen eingesetzt werden. Aegis-Lenkwaffenzerstörer sind Multi-Mission-Oberflächenkampfschiffe, die Ziele auf, über und unter der Oberfläche bekämpfen können. Neue Schiffe dieser Klasse verfügen außerdem über Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen. Die vollständig aus Stahl gefertigte Konstruktion der DDG bietet eine überlebensfähige Plattform, so der Hersteller.
Eine DDG ist 509 Fuß (ca. 155 m) lang und hat eine Breite von 66 Fuß (ca. 20 m). Sie wiegt 9.300 Tonnen und ihre Bauzeit beträgt etwa vier Jahre. Schiffe der DDG-Klasse verfügen über offensive und defensive Fähigkeiten für verschiedene Missionen. Sie haben eine Besatzung von mehr als 350 Seeleuten.
Ein DDG-Aegis-Lenkwaffenzerstörer ist ausgestattet mit zwei MK 41 Vertikalabschusssystemen, einem 5-Zoll-Geschützturm, zwei MK 32 Dreifach-Torpedorohren sowie fortschrittlichen Radar- und Sonarsystemen, die es ihm ermöglichen, Ziele in der Luft, auf See und unter Wasser anzugreifen. Das Schiff wird durch vier Gasturbinentriebwerken angetrieben und kann damit eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 30 Knoten erreichen.
Text: Redaktion/af
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