Die jüngsten iranischen Angriffe auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) haben zu einer zweigleisigen Strategie geführt: dem Kauf israelischer Luftverteidigungssysteme und indischer Offensivwaffen. Die VAE führen derzeit rasche Gespräche in einem frühen Stadium mit Indien über den Erwerb mehrerer wichtiger einheimischer Waffensysteme. Die Verhandlungen verdeutlichen einen bedeutenden geopolitischen Wandel, da der Golfstaat seine militärischen Lieferanten diversifizieren und seine Verteidigungsfähigkeiten stärken möchte.
Die ersten Gespräche mit Indien betreffen den Kauf des BrahMos-Marschflugkörpers sowie des Akashteer-Luftverteidigungsnetzwerks, das verschiedene Radare und Sensoren integriert, um Bedrohungen schneller zu erkennen, zu verfolgen und darauf zu reagieren.
Gleichzeitig haben die Vereinigten Arabischen Emirate laut Berichten von Defence Network Interesse am Erwerb verschiedener Verteidigungssysteme aus Israel bekundet. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Angriffe, die Iran in den vergangenen Monaten gegen die VAE durchgeführt haben soll.
Etwa 550 ballistische Raketen und Marschflugkörper sowie 2.800 bewaffnete Drohnen, die aus dem Iran gestartet wurden, trafen in den vergangenen Monaten Ziele in den VAE.
VAE möchte eigenes Luftverteidigungssystem aufbauen
Wie Defence Network berichtet, hat Israel einige Luftverteidigungssysteme in den VAE stationiert, um dem Land beim Schutz vor iranischen Raketen- und Drohnenangriffen zu helfen. Die VAE möchten ein eigenes Luftverteidigungssystem aufbauen, wobei Israel als bevorzugter Lieferant gilt. Nach Angaben von Quellen interessieren sich die VAE vor allem für Luftverteidigungs-, Drohnenabwehr- und Raketenschutzsysteme.
Den Quellen zufolge wurden die Beschaffung bei israelischen Unternehmen bereits ausgeweitet. Dazu gehört Berichten zufolge ein Vertrag im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar mit Elbit. Zudem sollen die Emirate während der iranischen Angriffe auf israelische Systeme zurückgegriffen haben.
Berichten aus dem Jahr 2025 zufolge waren die Emirate der Käufer eines israelischen Elbit-Vertrags im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar für Flugzeugschutzsysteme. Die Auslieferung soll sich über einen Zeitraum von acht Jahren erstrecken.
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