Vorgestellt hatten die beiden Unternehmen ihr Konzept bereits auf der Paris AirShow 2025 (Defence Network berichtete). Radar und Drohne flogen erstmals im Mai 2026 zusammen, jetzt wurde der Einsatz des Radars in der Luft getestet. Der Flug fand laut Saab in der Desert Horizon Flight Operations Facility von GA-ASI in Südkalifornien statt. Dabei soll die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems unter Beweis gestellt worden sein. Dazu gehört die Fähigkeit, Luftziele von einer unbemannten Plattform aus zu erfassen, zu verfolgen und zu klassifizieren.
„Dieser Flugtest ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung unbemannter Frühwarnfähigkeiten. LoyalEye soll bestehende AEW&C-Lösungen durch zusätzliche Flexibilität und Ausdauer ergänzen, und der heutige Flug bestätigt die Fähigkeit in einem repräsentativen Einsatzszenario“, erklärte Carl-Johan Bergholm, Leiter des Geschäftsbereichs Surveillance bei Saab.
„Das war einer der meistersehnten Flugtests, die wir bisher durchgeführt haben“, stimmte auch GA-ASI-Präsident David R. Alexander zu. „Das Kundeninteresse an einer AEW-Fähigkeit auf der MQ-9B ist weltweit extrem hoch. Es ist einfach naheliegend.“ Das jetzt genutzte LoyaEye basiert auf Saabs bewährten Radarfamilie Erieye, dem Herzstück des Frühwarnsystems GlobalEye auf einem bemannten Bombardier-Flugzeug.

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