AUSA: IAI stellt taktisches Radar auf Aerostat-Basis vor

CPM Defence NetworkCPM Defence Network

Das israelische Technologieunternehmen Israel Aerospace Industries (IAI) stellte letzte Woche auf der Jahreskonferenz und Ausstellung der Association of the United States Army (AUSA) POINT@AIR vor. Dabei handelt es sich um eine neue mobile Radarlösung auf Basis eines Aerostaten.

Kabelgebundener Fesselballon mit Sensornutzlast im Schwebeflug über einer schneebedeckten Gebirgslandschaft zur Luftaufklärung
POINT@AIR von IAI vereint Radarerfassung mit großer Reichweite und dauerhafte Überwachung auf einer kompakten, hochmobilen Aerostat-Plattform.
Foto: IAI

POINT@AIR vereint Radarerfassung mit großer Reichweite und dauerhafte Überwachung auf einer kompakten, hochmobilen Aerostat-Plattform. Die erhöhte Position erweitert die Sichtlinie über Geländeformationen und andere bodennahe Hindernisse hinaus. Dies ermöglicht eine frühere Erkennung von Bedrohungen in geringer Höhe und erlaubt es den Einsatzkräften, den Überwachungsbereich an sich ändernde Missionsanforderungen anzupassen. Das System ist für den Dauerbetrieb sowie eine schnelle Verlegung konzipiert, benötigt keine permanente Infrastruktur und kann mehrere Ziele in der Luft, zu Wasser und am Boden erfassen und verfolgen. Das System unterstützt mehrere Missionen gleichzeitig, priorisiert Ziele gemäß den operativen Anforderungen und kommuniziert mit Führungs- und Informationssystemen (C2-Systeme), um zu einem integrierten Lagebild beizutragen.

IAI: POINT@AIR integriert fortschrittliche AESA-Technologie

Guy Bar Lev, Präsident und CEO von IAI: „Der Überblick über das Einsatzgebiet ist der Ausgangspunkt für jede wirksame Verteidigung. Je kontinuierlicher und umfassender dieser Überblick ist, desto besser sind die Streitkräfte in der Lage, die Lage zu erfassen, Bedrohungen vorherzusehen und zielgerichtet zu handeln. IAI entwickelt zunehmend Fähigkeiten der nächsten Generation, die die Grenzen der Lageerfassung erweitern und unseren Kunden mehr Transparenz, Flexibilität und Reaktionszeit verschaffen.“

Dror Bar, CEO von ELTA Systems und EVP bei IAI: „POINT@AIR steht für einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie kontinuierliche Überwachung realisiert werden kann: Leistungsstarke Radartechnologie wird auf einer Plattform in der Höhe bereitgestellt, die kleiner, mobiler und flexibel an die jeweilige Mission anpassbar ist. Unser Ziel war es nicht nur, eine bestehende Lösung zu verkleinern, sondern das Potenzial eines aerostatgestützten Radars neu zu definieren. Durch die Kombination fortschrittlicher AESA-Technologie, Langstreckenerfassung und 360-Grad-Abdeckung in einer kompakten Konfiguration ermöglicht POINT@AIR eine kontinuierliche Lageüberwachung auch dort, wo stationäre Infrastrukturen nicht praktikabel sind.“

Basierend auf der bewährten Radar-Produktfamilie ELM-2083 integriert POINT@AIR fortschrittliche AESA-Technologie (Active Electronically Scanned Array). Dabei wird elektronische Strahlschwenkung in Azimut und Elevation mit mechanischer Rotation kombiniert, um eine 360-Grad-Abdeckung zu gewährleisten.

 

Text: Redaktion / af

Defence Network folgen

Bleiben Sie auf dem Laufenden.

Die wichtigsten Nachrichten aus Verteidigung und Wehrtechnik — auf Ihrem Kanal.

Aktuelle Meldungenaus Verteidigung & Wehrtechnik
Einordnung mit Substanzvon der Fachredaktion
Kurz & auf den Punktalles Wichtige in Minuten
QR-Code zur Newsletter-Anmeldung
Anmeldeformular wird geladen …

Beitrag teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwendete Schlagwörter

AUSAIAIMobile RadarlösungPOINT@AIR