Israel wird Flugbenzin nach Deutschland liefern. Inmitten der Krise um die Straße von Hormus, die durch Angriffe der USA und Israels gegen den Iran ausgelöst wurde und die Benzinlieferungen aus dem Nahen Osten nach Europa unterbrach, wurde diese Entscheidung auf Ersuchen des deutschen Energieministeriums getroffen. Israel beschloss, seine überschüssige Flugbenzinproduktion zu verkaufen, sofern die Sicherheitslage stabil bleibt.
Der israelische Energieminister Eli Cohen und Außenminister Gideon Sa’ar genehmigten die Lieferung nach Überprüfungen durch das Ministerium. Außenminister Sa’ar gab dies während eines Besuchs in Berlin bei der deutschen Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche bekannt und hob dabei die wirtschaftlichen Beziehungen hervor.
Israel prüft zudem die Lieferung von Erdgas nach Deutschland.
Der EU droht bis Juni 2026 eine mögliche Knappheit an Flugbenzin, da sie zu 30–40 Prozent von Importen aus dem Nahen Osten abhängig ist, die zur Hälfte über die Straße von Hormus erfolgen. Bislang werden noch keine weitreichenden Flugausfälle gemeldet, doch die Preise steigen.
Flugbenzin: Lagerbestände übersteigen Bedarf der israelischen Luftwaffe
Israelische Raffinerien haben ihre Produktion hochgefahren; so hat beispielsweise die Raffinerie in Ashdod ihre Kerosinproduktion deutlich gesteigert.
Israel importiert erhebliche Mengen an Rohöl und raffinierten Kraftstoffen, darunter JP-8-Militärkerosin aus den USA und anderen Ländern, und sichert sich so eine solide Versorgung.
Trotz regionaler Konflikte übersteigen die derzeitigen Raffineriekapazitäten und Lagerbestände den unmittelbaren operativen Bedarf der israelischen Luftwaffe, was zu einem vorübergehenden, exportierbaren Überschuss führt.
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