F127: TKMS und Partner bieten weitreichende Fähigkeiten in Luftverteidigung und Ballistic Missile Defence

Die von TKMS geführte Projektgesellschaft A400 FC GmbH hat den Entwurf für die Luftverteidigungsfregatte F127 weit vorangetrieben. Dies geschah im engen Austausch mit dem Bundesministerium der Verteidigung, der Deutschen Marine, dem Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) und seinen Industriepartnern. Der Entwurf basiert auf dem MEKO A400-Design und bildet die kundenseitig ergänzten breit gefächerten strategischen Fähigkeitsanforderungen zur weitreichenden Luftverteidigung und zur Abwehr ballistischer Flugkörper (BMD) ab.

Modell eines Überwasserkampfschiffs von thyssenkrupp Marine Systems in einer Vitrine auf einer Fachmesse
Die von TKMS geführte Projektgesellschaft A400 FC GmbH hat den Entwurf für die Luftverteidigungsfregatte F127 weit vorangetrieben.
Foto: TKMS

Die Luftverteidigungsfregatte F127 wurde so entlang der Kundenanforderungen designt und auf das besonders anspruchsvolle Fähigkeitsprofil des Schiffes ausgerichtet. Die vom öffentlichen Auftraggeber definierten militärischen und technologischen Anforderungen betreffen insbesondere die Fähigkeit, ballistische Flugkörper auch außerhalb der Erdatmosphäre abzufangen. Als seegestützte Plattform soll die F127 flexibel dort eingesetzt werden können, wo Luft- und Raketenverteidigung benötigt wird – zum Schutz von Flottenverbänden ebenso wie als beweglicher Beitrag zur integrierten Luftverteidigung der NATO.

F127: Erstes Schiff kann Mitte 2030er Jahre geliefert werde

Oliver Burkhard, CEO von TKMS: „Im engen Austausch mit dem BAAINBw, dem Verteidigungsministerium, der Marine und den weiteren beteiligten Stellen wurde der F127-Entwurf weit vorangetrieben. Wir haben auf Wunsch unseres Kunden eine Lösung entwickelt, welche die anspruchsvollen Anforderungen zuverlässig abbildet und dabei die industrielle Umsetzbarkeit sowie einen ambitionierten Zeitplan berücksichtigt. Gemeinsam mit unserem Mitgesellschafter Rheinmetall in der A400 FC bringen wir dabei die notwendigen Fähigkeiten für dieses technologisch anspruchsvolle Marineprojekt zusammen. 90 Prozent der Wertschöpfung würde in Deutschland entstehen: Das betrifft den Schiffbau, die Systemintegration, Sensorik, Antrieb, Elektronik und natürlich auch die Arbeitsplätze. Bei zeitnaher Beauftragung kann das erste Schiff bis Mitte der 2030er Jahre geliefert werden.“

Die derzeitige Größe der F127 ist maßgeblich durch die fortgeschriebenen Kundenanforderungen begründet: Sensorik, Effektoren, Führungs- und Waffeneinsatzsysteme sowie die dafür notwendigen Energie-, Raum- und Gewichtsreserven bestimmen die aktuelle Dimensionierung der Plattform maßgeblich. Der aktuelle F127-Entwurf basiert auf dem erprobten MEKO-Konzept von TKMS und berücksichtigt ferner auch die notwendigen Wachstumspotentiale für die Integration zukünftiger Sensoren, Effektoren und weiterer Technologien.

 

Quelle: TKMS

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