Israel befürchtet, dass ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran die rund 440 Kilogramm angereicherten Urans nicht berücksichtigen könnte.
Laut einem exklusiven Bericht von CNN vom 13. Juni 2026 hat der Iran Sprengminen an den Eingängen jener Tunnel angebracht, in denen sein nahezu waffenfähiges angereichertes Uran gelagert wird, um die Bestände zu sichern. Der Iran platzierte Sprengvorrichtungen an den Tunneleingängen, um die Zugangswege zu sichern und potenzielle Eindringlinge abzuschrecken.
Israelische Quellen erklärten, dass die Bestände tief unter der Erde in einem weit verzweigten Tunnelsystem unter einem Gebirgszug gelagert werde. Jeder Versuch, das Material zu bergen, wäre demnach äußerst gefährlich und würde eine umfangreiche Bodenoperation erfordern.
In der Nuklearanlage Isfahan befindet sich nach Einschätzung von Experten ein unterirdischer Tunnelkomplex, in dem der Großteil des hoch angereicherten Urans (HEU) des Iran gelagert wird. Vor den Militärschlägen der USA und Israels verlegte der Iran laut Satellitenbildern und Geheimdienstbewertungen einen großen Teil seiner hoch angereicherten Vorräte in diese tief verborgenen Tunnel.
Iranischen Uran mit Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent
Nach Angaben der International Atomic Energy Agency (IAEA), der Nuklearaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen, befinden sich dort zwischen 200 und 540 Kilogramm hoch angereicherten Urans mit einem Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent. Iranische Sicherheitskräfte sollen die unterirdischen Ausgänge vermint und stark befestigt haben, um eine physische Sicherstellung des Materials zu verhindern.
Es wird angenommen, dass sich an diesem großen unterirdischen Nuklearstandort zusätzlich weitere Mengen angereicherten Urans befinden.
Kleinere Mengen angereicherten Urans könnten sich außerdem noch in der Anreicherungsanlage Fordow Fuel Enrichment Plant befinden oder dort verarbeitet werden. Geheimdienstinformationen deuten jedoch darauf hin, dass der Iran den Großteil seines besonders sensiblen Materials bereits vor früheren Militärschlägen aus der Anlage entfernt hatte.
Nach den Angriffen im Jahr 2025 wurde internationalen Inspektoren der Zugang zu den offiziell gemeldeten Urananreicherungsanlagen verwehrt. Die weitere Entwicklung hinsichtlich des Status der Uranbestände kann über die Stellungnahmen der IAEA verfolgt werden.
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