Israel arbeitet derzeit daran, Berichte zu verifizieren, wonach Raketenspezialisten der Huthi-Miliz in Syrien eingetroffen sein sollen. Laut bislang unbestätigten Meldungen befinden sich derzeit etwa 50 Huthi-Raketenspezialisten im Süden Syriens. Diese Experten sollen sich insbesondere auf ballistische Raketen und unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) konzentrieren.
Den Berichten zufolge sollen die jemenitischen Huthi-Spezialisten mit Unterstützung der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) über Jordanien nach Syrien gelangt sein. Die derzeit überprüften Erstmeldungen besagen, dass das Ziel dieser Operation darin bestehe, von syrischem Territorium aus, Drohnen- und Raketenangriffe gegen Israel durchzuführen.
Das israelische Alma Research Institute bestätigt zwar eine Präsenz der Miliz in Syrien, weist jedoch darauf hin, dass man weder das genaue Ausmaß noch das operative Potenzial dieser Aktivitäten verifizieren könne.
Eine solche Verlegung würde Teil der iranischen Strategie sein, von syrischem Territorium aus, eine weitere Front gegen Israel zu eröffnen und die Bedrohung durch die Huthis über deren bisherige Reichweite aus dem Jemen von rund 2.000 Kilometern hinaus auszudehnen.
Das Raketenarsenal der Huthis umfasst ballistische Raketen, Marschflugkörper, Anti-Schiffs-Raketen sowie bewaffnete Drohnen. Analysten gehen davon aus, dass ein großer Teil dieser Systeme aus iranischer Produktion stammt oder auf iranischen Entwicklungen basiert.
Raketenarsenal der Huthis durch Angriffe geschwächt
Aktuelle Berichte weisen darauf hin, dass israelische und amerikanische Angriffe das Arsenal der Miliz erheblich geschwächt haben. Dennoch verfügt die Gruppe weiterhin über begrenzte operative Fähigkeiten zum Start von Raketen.
Offene Quellen beschreiben die Huthis als Nutzer von ballistischen Mittel- und Langstreckenraketen, landgestützten Marschflugkörpern, Seezielflugkörpern sowie Kamikaze-Drohnen. Zu den den Huthis zugeschriebenen Waffensystemen zählen verschiedene Varianten ballistischer Raketen vom Typ Typhoon/Burkan, Quds-Marschflugkörper sowie weitere auf iranischer Technologie basierende Systeme.
Jüngste Berichte israelischer Medien sprechen von erheblichen Verlusten bei den Startanlagen der Huthis. Demnach verfüge die Organisation nur noch über eine begrenzte Anzahl einsatzfähiger Startgeräte für ballistische Raketen. Zwar seien weiterhin Raketenstarts möglich, die Produktionskapazitäten seien jedoch eingeschränkt, und einige Geschosse erreichten ihre vorgesehenen Ziele nicht mehr.
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