Der niederländische Feuerwehrspezialist KENBRI zeigt auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover ein Waldbrandlöschfahrzeug basierend auf einem Großtraktor FENDT 942. KENBRI nutzt die die außerordentliche Geländegängigkeit und hohe Nutzlast um neue Maßstäbe im Segment der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden zu setzen. KENBRI ist der Ausrüster der niederländischen Streitkräfte, wenn es um entsprechende Fähigkeiten geht.
Mit 7.000 Liter führt der FENDT mehr als doppelt so viel Löschwasser mit wie die sonst üblichen geländegängigen Tanklöschfahrzeuge mit 4×4-Antrieb. Die Löschmonitore vorne und hinten werden aus der Zwei-Mann-Kabine heraus bedient. Wie die weltweiten Erfahrungen zeigen, erhöht die optional erhältliche geschützte Kabine die Überlebensfähigkeit der Besatzung dramatisch.
Die Rückfahreinrichtung, bei FENDT ab Werk geliefert, ermöglicht die sofortige Änderung der Fahrtrichtung und gibt der Besatzung die Möglichkeit, den Gefahrenbereich in beide Richtungen mit hoher Geschwindigkeit zu verlassen.
Traktoren im Einsatz bei der NATO
Der Frontanbau ist so ausgeführt, dass er unter anderem als Räumschild, z.B. zur Schaffung von Schneisen genutzt werden kann. So ein Traktor kann aber nicht nur bei der Feuerwehr als Löschfahrzeuge eingesetzt werden. Bei mehreren NATO-Streitkräften werden Traktoren in vielen flexiblen Rollen betrachtet. Unter anderem in der Logistik und bei den Pionieren. Denn der Traktor ist mit 60 km/h+ marschkolonnenfähig, bindet keine LKW mit Auflieger und weiteres Personal. Zudem können die Traktoren vor Ort dann auf- und abladen, logistische Aufgaben übernehmen, oder auch Gräben und Kampfstände und -gräben herstellen, oder Stellungen schieben.
Text: Redaktion / af
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