Pistorius in Kassel – KNDS informiert über technologische Produktinnovationen

Heute besuchte Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, im Rahmen seiner Truppen- und Industriereise den KNDS Deutschland-Standort in Kassel. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Informationen zu technologischen Produktinnovationen, Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie dem industriellen Produktionshochlauf des Unternehmens.

War auch Thema in Kassel: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius übergibt symbolisch eine Radhaubitze RCH 155 von KNDS an die Ukraine (Archivbild).
War auch Thema in Kassel: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius übergibt symbolisch eine Radhaubitze RCH 155 von KNDS an die Ukraine (Archivbild).
Foto: Bundeswehr/Tom Twardy

Während des Besuches erhielt der Bundesminister vor allem Einblicke in die Entwicklung und Produktion hochmoderner Turmsysteme für den Kampfpanzer LEOPARD 2 A8 sowie für die Radhaubitze RCH 155 mit ihrem technologisch einzigartigen, vollautomatischen Artillerie-Geschütz-Modul (AGM). Beide Systeme stehen beispielhaft für die technologische Leistungsfähigkeit von KNDS und die wachsende Bedeutung moderner Landsysteme.

„Bei KNDS wird investiert, entwickelt, produziert und gebaut“, stellte sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius fest. „Es ist zu spüren, was für ein Aufbruchsgeist hier herrscht. Ich habe heute mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Fertigung gesprochen und es freut mich zu hören, wie stolz sie auf ihre Arbeit sind. Das Know-how wurde über Jahrzehnte aufgebaut. Das wollen wir sichern und halten. Deutschland braucht diesen Mut zu Investitionen. Im Krieg der Zukunft benötigen wir einen gesunden Mix zwischen bemannten und umbenannten Systemen. Zu Land, zu Wasser und zu Luft. KNDS steht für deutschen Maschinenbau, Automatisierung, High-Tech und Vernetzung. Das ist nicht nur für die deutsche Rüstungsindustrie und die Ausstattung der Bundeswehr relevant, sondern KNDS ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.“

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht bei KNDS in Kassel. Im Hintergrund stehen KNDS-CTO Dr. Axel Scheibel (l.) und CEO Florian Hohenwarter.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht bei KNDS in Kassel. Im Hintergrund stehen KNDS-CTO Dr. Axel Scheibel (l.) und CEO Florian Hohenwarter.
Foto: KNDS

„Der Krieg in der Ukraine und die Erkenntnis, dass Deutschlands und Europas Sicherheit keine Selbstverständlichkeit mehr sind, haben eine Zeitenwende eingeleitet, die von uns allen ein neues Tempo und eine neue Dimension der Zusammenarbeit erfordert“, erklärte sagte Florian Hohenwarter, CEO von KNDS Deutschland. „Gemeinsam mit unserem Kunden tun wir alles, um unsere Systeme technologisch immer auf dem neusten Stand zu halten und resiliente Wege zu beschreiten, um die gestiegenen militärischen Bedarfe bestmöglich mit effizienten, digitalisierten Fertigungsprozessen absichern zu können.“

Deshalb investiere man bei KNDS in Kassel konsequent in technologische Neuentwicklungen in allen Dimensionen, Auch Kooperationen mit ausgesuchten Technologie- und Industriepartnern sowie der Ausbau von Produktionskapazitäten stehen im Fokus der Panzerbauer. „Unser Ziel ist es, so Hohenwarter, „den wachsenden Bedarf an technologisch überlegenen, robusten und einsatzbereiten Landsystemen zuverlässig zu erfüllen. KNDS leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und ihrer Bündnispartner.“

Kassel – einer von zwei wesentlichen Standorten von KNDS in Deutschlan

KNDS ist ein deutsch-französisches Verteidigungsunternehmen und Hersteller wehrtechnischer Landsysteme in Europa. Kassel zählt neben München zu den beiden größten Standorten von KNDS Deutschland und nimmt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Fertigung zentraler Programme des Unternehmens ein.

Mit dem Fokus auf Technologie und Produktionshochlauf stärkt KNDS zugleich den Industriestandort Nordhessen. Der Standort Kassel entwickelt sich damit weiter zu einem zentralen Arbeitgeber und Innovationstreiber der Region. Neben dem Ausbau der Produktion investiert KNDS kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Kassel spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der technologischen Weiterentwicklung aktueller und zukünftiger Landsysteme und trägt wesentlich dazu bei, Innovationen schneller in die industrielle Fertigung zu überführen.

Als Partner der Bundeswehr und zahlreicher verbündeter Streitkräfte leistet KNDS einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der sicherheits- und verteidigungspolitischen Zeitenwende sowie zur Stärkung der europäischen und transatlantischen Bündnisverteidigung. Um der deutlich gestiegenen Nachfrage nach modernen, technologisch weiterentwickelten Landsystemen gerecht zu werden, baut das Unternehmen seine Produktionskapazitäten an allen deutschen Standorten konsequent aus. Dies betrifft insbesondere die Kernprogramme LEOPARD 2, das geschützte 8×8-Radfahrzeug BOXER sowie den Schützenpanzer PUMA.

 

Quelle: KNDS

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