Das israelische Unternehmen Rafael verhandelt über seine deutsche Tochtergesellschaft Dynamit Nobel Defence (DND) über den Erwerb des Volkswagen-Werks in Osnabrück (Niedersachsen) zur Produktion von „Iron Dome“-Komponenten wie schweren Lastwagen und Abschussvorrichtungen.
Laut israelischen Quellen, die mit dem Vorhaben in Verbindung stehen, plant Volkswagen, die Produktion des T-Roc Cabriolet dort im Jahr 2027 einzustellen, und prüft eine Umstellung auf die Rüstungsindustrie, um rund 2.300 Arbeitsplätze zu retten. Quellen berichten von einer Absichtserklärung, die um den 29. bis 30. April 2026 unterzeichnet wurde, doch beide Unternehmen bezeichnen dies als fortgeschrittene Gespräche ohne verbindliche Vereinbarung.
Der Standort Osnabrück, der 2009 von VW übernommen wurde, ist angesichts des finanziellen Drucks bei VW und der Konkurrenz durch Elektrofahrzeuge von der Schließung bedroht. Frühere Gespräche mit Rheinmetall waren im vergangenen Jahr ins Stocken geraten. Die Produktionsverlagerung könnte bei einer Genehmigung in 12 bis 18 Monaten beginnen und würde Rafaels bestehende Produktionskapazitäten in Deutschland, wie beispielsweise EuroTrophy, nutzen.
Israelische Verteidigungsquellen sagen, dass die Verlagerung der Produktion die Fähigkeit von Rafael verbessern wird, die Nachfrage nach seinen Produkten in Europa zu bedienen. Die Quellen verwiesen auf eine Reihe von jüngsten Geschäften des israelischen Unternehmens in Deutschland und Europa.
Weitere Produkte von Rafael
Die deutsche Luftwaffe erwirbt 90 Litening-5-Zielerfassungsbehälter für Eurofighter-Typhoon-Flugzeuge im Rahmen eines Geschäfts im Wert von rund 358 Millionen Euro. Rafael sicherte sich einen Auftrag im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar zur Lieferung von Luftabwehrsystemen an Rumänien und setzte sich damit gegen europäische Wettbewerber durch.
Rafael liefert Selbstschutzsysteme für die elektronische Kriegsführung (EW) auf See an europäische NATO-Länder über Partnerschaften mit Unternehmen wie Elbit Systems. Rafaels Spike-Panzerabwehrraketen werden in Europa über Eurospike, ein Joint Venture mit europäischen Unternehmen, hergestellt.
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