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Russland: Kaspisches Meer weiterhin Waffenroute für den Iran

Russland hat während des jüngsten Krieges weiterhin Waffensysteme an den Iran geliefert. Israel versuchte, diese Versorgungsroute über das Kaspische Meer zu unterbinden, doch nach einer kurzen Unterbrechung wurden die Lieferungen wieder aufgenommen.

Russland hat während des jüngsten Krieges weiterhin Waffensysteme über das Kaspische Meer an den Iran geliefert.
Russland hat während des jüngsten Krieges weiterhin Waffensysteme über das Kaspische Meer an den Iran geliefert.
Foto: Satellitenbild NASA

Um den Korridor zu unterbrechen, richteten sich israelische Angriffe gegen Einrichtungen in Bandar Anzali. Getroffen wurden Schiffe und Infrastruktur, die für Waffen wie Shahed-Drohnen genutzt wurden. Trotzdem wurde der Verkehr wieder aufgenommen, wobei bis Mitte April 2026 etwa 12 Schiffe russische Güter lieferten und dabei legitimen Handel mit mutmaßlichem Schmuggel vermischten, um Sanktionen zu umgehen.

Geheimdienstberichte aus dem Jahr 2025 wiesen darauf hin, dass das Kaspische Meer zu einem wichtigen Versorgungskanal von Russland nach Iran geworden ist. Dies gewann angesichts einer US-Seeblockade der Straße von Hormus an Bedeutung und zwang Iran, auf Alternativen wie Lieferungen aus Russland über das Kaspische Meer zurückzugreifen.

Russland liefert Drohnenkompontente

Berichte bestätigen, dass Russland diesen Seeweg für Waffen, darunter Drohnenkomponenten, nutzt, um Irans erschöpfte Vorräte aufzufüllen. „Sensoren“ der US-amerikanischen und israelischen Geheimdienste überwachen nun das Kaspische Meer, um weitere Lieferungen russischer Militärgüter an den Iran zu beobachten.

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Verwendete Schlagwörter

IranIsraelKaspisches MeerRusslandWaffenlieferungen